Abstieg der HG Jever/Schortens nach einem Jahr nahezu besiegelt

FREDENBECK/RR – Der letzte Strohhalm hat sich gestern in Luft aufgelo?st. Ratlos musste Hero Dirks, der Trainer der HG Jever/Schortens, mit ansehen, wie seine Mannschaft im direkten Duell gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sangund klanglos unterging. Beim mit Drittligaspielern versta?rkten VfL Fredenbeck II unterlagen die Oberliga-Handballer 22:37. „Wir haben richtig einen auf den Arsch gekriegt“, sagte Dirks nach dem Spiel. Die Chancen auf den Nichtabstieg sind somit nunmehr allenfalls noch theoretischer Natur. Eine Erkla?rung fu?r den schwachen Auftritt seiner Schu?tzlinge, denen im Vergleich zu den Gastgebern vor allem der no?tige Kampfgeist fehlte, hatte der HG-Trainer allerdings nicht. „Wir waren einfach eine Liga schlechter. Das hatte mit Oberliga nichts zu tun“, bilanzierte er in aller Deutlichkeit. Dabei starteten die Jeveraner und Schortenser ohne den verhinderten Torwart Thomas Breves und den verletzten Jan Harms gar nicht schlecht. Bis zum 4:4 hielten sie mit und ha?tten bei zwei vergebenen Strafwu?rfen durchaus in Front liegen ko?nnen. Doch im Anschluss war Fredenbeck die deutlich sta?rkere Mannschaft. Wa?hrend die HG die no?tige Dynamik vermissen ließ, brachten sich die Hausherren immer wieder in Wurfposition. „Es fehlte der Wille“, sagte Dirks, „wenn wir Ko?rperkontakt hergestellt haben, dann war es zu spa?t, Fredenbeck war immer mit zwei Mann dran.“ So zog der VfL bereits bis zur Pause auf 17:9 davon. Diesen Vorsprung bauten die Gastgeber bei wenig Gegenwehr nach Wiederbeginn kontinuierlich zum ungefa?hrdeten Sieg aus. Das Thema Klassenerhalt ist fu?r Dirks, dessen Team noch gegen die beiden Spitzenteams und den Letzten antreten muss, damit angehakt. „Wann man sich so pra?sentiert, braucht man nicht u?ber alles weitere nachzudenken“, erkla?rte er ernu?chtert. Nun gelte es, die jungen Spieler, von denen erneut drei zum Einsatz kamen, heranzufu?hren „und na?chstes Jahr in der Verbandsliga anzugreifen“.





38:37 25:24 20:27 30:34 33:28 30:36

42:10 36:16 35:17 32:18 32:20 30:22 28:24 28:24 24:26 24:26 23:29 21:29 19:33 16:34 10:40 10:42

  1. 1 TuS Ferndorf 26

  2. 2 Bayer Uerdingen 26

  3. 3 HSGHandball LemgoII26

  4. 4 Leichlinger TV 25

  5. 5 TuSWermelskirchen26

  6. 6 Wilhelmshavener HV26

  7. 7 TSV GWD Minden II26

  8. 8 VfL Edewecht 26

  9. 9 VfL Gummersbach II25

  10. 10 OHV Aurich 25

  11. 11 HSG Varel- Friesl. 26

  12. 12 OSC Rheinhausen 25

  13. 13 TSG Altenh./Heepen26

  14. 14 VfL Eintr. Hagen 25

  15. 15 LIT Nordh.- Minderw.25

  16. 16 Ahlener SG 26

776:679 797:751 774:696 752:696 757:696 744:694 744:720 757:736 701:720 680:700 712:701 744:748 720:787 700:762 688:837 731:854

FREDENBECK/RR Der letzte Strohhalm hat sich gestern in Luft aufgelo?st. Ratlos musste Hero Dirks, der Trainer der HG Jever/Schortens, mit an- sehen, wie seine Mannschaft im direkten Duell gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sang- und klanglos unterging. Beim mit Drittligaspielern versta?rkten VfL Fredenbeck II unterlagen die Oberliga-Handballer 22:37. „Wir haben richtig einen auf den Arsch gekriegt“, sagte Dirks nach dem Spiel. Die Chancen auf den Nichtab- stieg sind somit nunmehr al- lenfalls noch theoretischer Natur. Eine Erkla?rung fu?r den schwachen Auftritt seiner Schu?tzlinge, denen im Ver- gleich zu den Gastgebern vor allem der no?tige Kampfgeist fehlte, hatte der HG-Trainer allerdings nicht. „Wir waren einfach eine Liga schlechter. Das hatte mit Oberliga nichts zu tun“, bilanzierte er in aller Deutlichkeit. Dabei starteten die Jeveraner und Schortenser ohne den verhinderten Tor- wart Thomas Breves und den verletzten Jan Harms gar nicht schlecht. Bis zum 4:4 hielten sie mit und ha?tten bei zwei vergebenen Strafwu?rfen durchaus in Front liegen ko?n- nen. Doch im Anschluss war Fredenbeck die deutlich sta?r- kere Mannschaft. Wa?hrend die HG die no?tige Dynamik vermissen ließ, brachten sich die Hausherren immer wieder in Wurfposition. „Es fehlte der Wille“, sagte Dirks, „wenn wir Ko?rperkontakt hergestellt ha- ben, dann war es zu spa?t, Fre- denbeck war immer mit zwei Mann dran.“ So zog der VfL bereits bis zur Pause auf 17:9 davon. Diesen Vorsprung bauten die Gastgeber bei we- nig Gegenwehr nach Wieder- beginn kontinuierlich zum ungefa?hrdeten Sieg aus. Das Thema Klassenerhalt ist fu?r Dirks, dessen Team noch gegen die beiden Spit- zenteams und den Letzten an- treten muss, damit angehakt. „Wann man sich so pra?sen- tiert, braucht man nicht u?ber alles weitere nachzudenken“, erkla?rte er ernu?chtert. Nun gelte es, die jungen Spieler, von denen erneut drei zum Einsatz kamen, heranzufu?h- ren „und na?chstes Jahr in der Verbandsliga anzugreifen“. Fredenbeck II - Jever/Schortens 37:22 (17:9) VfL Fredenbeck: Buhrfeind und Kuk- sa im Tor; An. Glanz (11 Tore/2 Sie- benmeter), Kratzenberg (5), Brandt (3), Ar. Glanz (3), Krewenka (3), Lens (3), Schlu?nzen (3), Sta?dtler (3), Koch (2/1), Sharnikau (1). HG Jever/Schortens: Janßen (1.-30.) und Hilbinger (31.-60.) im Tor; Bergmann (6/1), Graalfs (5/1), Kuhnt (3), Bolz (2/1), Krause (2), Krebst (2), Cassens (1), Siebels (1), Meyer, Tammen.
Siebenmeter: VfL 4/3; HG 5/3. Zeitstrafen: VfL 4; HG 5. Schiedsrichter: Hesselbarth/ Schminke.

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