Attraktive Abschiedstournee beginnt
Vier Teams von den ersten fünf Plätzen. Zukunft ist geregelt, es besteht kein Grund nervös zu werden. VON KATHRIN KRAFT JEVER/SCHORTENS – Mit dem Spiel gegen den bereits feststehenden Meister SG Friedrichsfehn/ Petersfehn starten die Handballerinnen der HG Jever/Schortens heute ihre attraktive Abschiedstournee durch die Landesliga. Der Rückzug in die Weser-Ems-Liga ist längst beschlossene Sache, und das ist auch gut so, sagt HG-Betreuerin Birgit Graalfs. „Es ist gut, dass alles geregelt ist. Ansonsten wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo man nervös werden müsste“, gibt sie zu. Nach dem Heimspiel gegen Friedrichsfehn/Petersfehn, das heute um 16 Uhr in der Jahnsporthalle angepfiffen wird, folgen nämlich noch zwei Auswärtspartien bei der SG Neuenhaus/Uelsen und bei Vorwärts Nordhorn sowie das Heimspiel gegen den TuS Blau-Weiß Lohne – allesamt Mannschaften von den ersten fünf Tabellenplätzen. „Das sind vier Hammerspiele gegen Gegner, die es alle in sich haben“, sagt die Betreuerin. Die HG steht derzeit auf dem vorletzten Rang. Die vierwöchige Spielpause, die hinter den Handballerinnen liegt, sieht Birgit Graalfs nicht als Hindernis, um in den letzten Partien noch zu punkten. „Die Mädels haben ganz normal zweimal die Woche trainiert“, sagt sie. Bei allen ist der Ehrgeiz vorhanden, bis zum Saisonende noch den einen oder anderen Punkt zu holen. Das wird zwar nicht ganz leicht, liegt aber auch nicht im Bereich des Unmöglichen. „Es sind soweit alle an Bord“, nennt Birgit Graalfs den ersten Punkt, der Positives verspricht. Hinzu kommt, dass die HG-Handballerinnen sich schon im Hinspiel bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn gut verkauft haben. „Damals haben sie das Spiel erst in den letzten fünf bis zehn Minuten verloren“, sagt sie. „Zu Hause wollen wir natürlich auch möglichst lange mithalten.“ Am Ende hieß es 24:27, und auch da hatte Swantje Kolbusch, die auch jetzt für unbestimmte Zeit fehlen wird, aufgrund einer anderweitigen Verpflichtung passen müssen. „Wir wollen die SG einfach ein bisschen ärgern“, sagt Graalfs.