Aufholjagd der Dröge-Sieben wird nicht belohnt

DELMENHORST/JEVER/SCHORTENS/TOB – Die LandesligaHandballerinnen der HG Jever/Schortens haben ihren zweiten Tabellenplatz eingebüßt. Nach einer knappen 28:29-Niederlage gab die Sieben von Trainer Markus Dröge den zweiten Rang an die HSG Nordhorn ab und liegt nun punktgleich auf Position drei. „Den Aufstieg hätten wir ohnehin nicht gemacht, dafür fehlt uns das Personal“, erklärte Betreuerin Birgit Graalfs nach der Niederlage, die vorwiegend in der Leistung in der ersten Halbzeit begründet lag.
Da passte nämlich nicht wirklich viel im Spiel der HG zusammen. „Wir waren nicht aggressiv genug in der Abwehr und vorne haben wir uneffektiv abgeschlossen. Es fehlte einfach der Pep“, sagt Graalfs. Hinzu kam eine hohe Sieben-
meterquote des Gastgebers. Alleine in den ersten 30 Minuten traf die HSG Delmenhorst sechsmal vom Punkt.
Mehr Körpersprache forderte der HG-Trainer deshalb in der Halbzeitpause von seinem Team, und das verstand die Botschaft. Insbesondere Kira Schoster wusste im schnellen Angriffsspiel zu gefallen, und auch Imke Diefanbach sorgte für ordentlich Dampf im HG-Express. Sie erzielte alleine zehn Tore für ihr Team, reichen sollte es letztlich allerdings doch nicht zum Sieg. Den wollte die HSG Delmenhorst einfach ein Stückchen mehr. Zwei Fehler der HG-Handballerinnen in der Schlussphase sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen doch noch nach zweimaligem Rückstand den knappen Sieg feiern durften.

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