Aufstiegsaspirant ist Gastgeber beim Jahresabschluss der HG

JEVER/SCHORTENS/KKR – Mit einer anspruchsvollen Aufgabe sehen sich die Handballerinnen der HG Jever/Schortens an diesem letzten Spieltag des Jahres konfrontiert. Gastgeber für die Mannschaft von Markus Dröge ist die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn – der Tabellenzweite der Landesliga Weser-Ems. Lediglich ihre Partie gegen die SG Neuenhaus/Uelsen verloren die Fehntjerinnen bislang, am vergangenen Wochenende gab es ein Unentschieden im Topspiel gegen den Ersten SV Vorwärts Nordhorn.

Die HG Jever/Schortens indes musste stark ersatzgeschwächt eine deutliche 18:27-Niederlage beim TV Neerstedt einstecken, obwohl die Mannschaft sich über weite Strecken sehr gut angestellt hatte. „Das hätte auch gut ausgehen können“, blickt Betreuerin Birgit Graalfs zurück, hakt die Niederlage aber auch schnell ab.

Denn heute steht die nächste schwere Aufgabe auf dem Plan. „Favorit ist ganz klar Friedrichsfehn/Petersfehn“, sagt die HG-Betreuerin im Vorfeld der Partie, die schon für einigen Frust gesorgt hat. Weil Swantje Kolbusch und Jennifer Madena an diesem Sonnabend verhindert sind sowie Kim Pannen und Stefanie Post nach wie vor verletzt sind, hatte die HG um Verlegung gebeten. Nach langem Hin und Her stimmte die SG dem aber doch nicht zu, sodass die Begegnung doch wie ursprünglich geplant heute um 17.30 Uhr stattfindet.

Jennifer Madena hat ihren Termin verlegt und wird mitreisen, Anneke Wolf und Kathrin Brünen nehmen grippegeschwächt auf der Bank Platz. „Da müssen wir sehen, wie fit die beiden sind“, sagt Birgit Graalfs, die selbst ebenfalls nicht dabei sein wird. Für einen vollen Kader soll wieder Verstärkung aus der zweiten Damenmannschaft angefordert werden. Katja Hermann ist als Kreisläuferin mit an Bord, eventuell gibt es noch Unterstützung für die Außen.

„Das hat in Neerstedt gut geklappt“, lobt Birgit Graalfs die Aushilfen. Nun drückt sie ihrer Mannschaft aus der Entfernung die Daumen für das Spiel beim ambitionierten Aufsteiger. Das Ziel des Gastgebers ist nämlich der Durchmarsch in die Verbandsliga.

Zurück