Drei Spieler verdienen Sonderlob

Zweite Mannschaft gewinnt auch drittes Spiel in der Landesklasse. Deutliches 38:15 gegen TV Neerstedt II. VON KATHRIN KRAFT
JEVER/SCHORTENS – Ergebnisse wie in der Regionsoberliga der vergangenen Saison sind es, die am vergangenen Wochenende die Handball-Landesklasse überflutet haben. 37:23, 38:15, 39:27 oder 41:27 – all das sind Resultate, die die HG Jever/Schortens II in der vergangenen Spielzeit allein hätte bringen können. Nur die vergleichsweise vielen Gegentore könnten stutzig machen. So ist es tatsächlich auch das 38:15, das am Sonnabend das Endergebnis der HG im Spiel gegen den TV Neerstedt II bildete. Aufgrund einiger Ausfälle war HG-Trainer Christian Schmalz zu Umstellungen gezwungen, die aber brachten zu keiner Zeit einen qualitativen Einbruch. „Ich habe den Jungs gesagt, das wird die erste richtige Prüfung. Die haben mich anschließend natürlich ausgelacht, sind aber auch konzentriert an die Sache rangegangen“, sagte der Coach, der vor allem drei Leute hervorhob: Torwart Thomas Hilbinger, der im ersten Durchgang nur sechs Bälle vorbeiließ, sowie Christoph Langen und Markus Dröge. „Die gehören nicht immer zu den ganzen Topstars, aber die haben ein wirklich tolles Spiel gemacht – vorne wie hinten“, sagte Christian Schmalz. Vor etwa 100 Zuschauern führte die HG II bereits zur Pause mit 18:6, weil neben dem gewohnt starken Angriff auch das Abwehrbollwerk stand, das den Gegner immer wieder ins Zeitspiel zwang. Das schnelle Spiel der Neerstedter wurde gut unterbunden und das 38:15 war am Ende absolut verdient. Jever/Schortens II - Neerstedt II 38:15 (18:6) HG Jever/Schortens II: Hilbinger und Venus im Tor; Willgerodt (8 Tore), Wolf, Langen (8), Brünagel (1/1 Siebenmeter), Potinius (2), Dröge (7), Dirks (3), Müller (2), Behrend (4), J.-U. Behrends (3). TV Neerstedt II: Dohle im Tor; Bruns, Schachtschneider (5), Logemann, Jacobs, Schröder (2/1), Steenken (2), Wiechers (2), Löding (1), Hanau, Hollmann (2), Lehner (1).
Siebenmeter
: HG 1/2; TV 1/1.
Zeitstrafen: HG 2; TV 3.
Schiedsrichter: Gerhard Brandt und Egon Düßmann.

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