Dritte Herren mit Licht und Schatten

Die dritte Mannschaft des MTV Jever ist nach einem starken Lauf mit drei Siegen in Serie zurück auf dem Boden der Tatsachen. Nach einem Erdrutschsieg gegen Remels folgte eine Rutschpartie auf dem „Bänderriss-Parkett“ von Schwarz-Weiß Oldenburg. Aber der Reihe nach… Der TTC Remels feierte gegen uns eine doppelte Premiere, denn die Gastgeber traten erstmals topbesetzt und an eigenen Tischen an. Das aus der dritten Premiere, dem ersten Punktgewinn, nichts wurde, ist unserer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung geschuldet. Nach dem Break durch Timo/Michael gegen Pfeil/Heeren (3:0) mussten zwar Wilhelm/Volker trotz schneller 2:0-Führung gegen Gabel/Trippler noch den Ausgleich quittieren, Malte/Alf stellten aber mit einem Fünfsatzsieg über Beckmann/Schröder die erneute Führung her… und die wurde nun konsequent ausgebaut. Alle sieben Einzel gingen an den MTV, der dabei ganze vier Satzverluste zu verzeichnen hatte. Wilhelm besiegelte den deutlichen Auswärtserfolg mit einem glatten 3:0 über TTC-Topmann Gabel. Entsprechend selbstbewusst reisten wir am Sonntag nach Oldenburg – sehr wohl gewarnt angesichts des schwarz-weißen Achtungserfolgs gegen (fast) topbesetzte Borssumer (8:8). Oldenburg ersetzte Sanders durch D. Lienau, wir traten in Stammformation an. Gleich in den Doppeln gings ans Eingemachte: Alle drei Partien gingen in den Entscheidungssatz, dabei wehrten Wilhelm/Volker gegen Malohn/Lienau im Vierten gar einen Matchball ab! Auch Timo/Michael hatten gute Siegchancen, mussten aber letztlich Enneking/Oleinicenko gratulieren, ehe Malte/Alf das 2:1 gegen Schachtschneider/Ungermann erzwangen. Trotz Führung verloren wir dann ein wenig den Faden: Die folgenden fünf Einzel gingen allesamt an die Hausherren, einzig Wilhelm war dabei gegen Enneking in Reichweite eines Sieges, spielte aber nicht mit letzter Konsequenz und Lockerheit durch! Dabei machten sich – wohlgemerkt für beide Parteien - die ungünstigen äußeren Bedingungen bemerkbar, denn der zum Teil spiegelglatte Parkettboden ließ einen normalen Bewegungsablauf am Tisch kaum zu. Erst Malte gelang es gewohnt bewegungsarm, SWO-Ergänzungsspieler Lienau zu bezwingen und zum 3:6 zu verkürzen. Die Wende? Keineswegs, denn das obere Paarkreuz der Oldenburger präsentierte sich sicher und holte abermals beide Siege. Dass wir uns trotz eines 3:8 noch lange nicht geschlagen geben, demonstrierten Michael und Volker. Michael spulte gegen Schachtschneider endlich mal wieder sein dominantes kurzbenopptes Rückhandspiel ab und drückte dem Spiel seinen Stempel auf (3:0), Volker geriet gegen Oleinicenko ebenfalls zu keiner Gefahr in ernsthafte Gefahr und gewann glatt (3:0). Leider blieb SWO-Fünfer Ungermann an diesem Tag als dritter Oldenburger unbesiegt und ließ Malte nie richtig ins Spiel kommen – 0:3 und somit 5:9! Ein Dämpfer zur rechten Zeit? Womöglich… mit 8:4 Zählern sind wir dennoch voll im Soll und belegen nach wie vor Tabellenplatz zwei! Bitte, wenn halt kein anderer will…

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