Ein leichteres Spiel wird es in der Saison nicht geben
JEVER/SCHORTENS/TOB – Die Ausgangsposition ist wohl die schwierigste, die die Verbandsliga-Handballer der HG Jever/Schortens in der laufenden Saison haben werden. Es ist die längste Auswärtsfahrt, die das Team heute zu bestreiten hat. Zudem trifft das Team von Trainer Hero Dirks auf den stärksten Rückraum der Spielklasse.
Mit Jörn Wolterink, der in der vergangenen Saison noch für den VfL Edewecht in der Dritten Liga antrat, und Spielertrainer Dennis Leissink, der
es mittlerweile wohl auch Leid ist, auf seine Bundesliga-Erfahrung angesprochen zu werden, stehen der SG wurfgewaltige Akteure zur Verfügung. Die HG, die am vergangenen Wochenende gegen einen schwachen TvdH Oldenburg überraschend punktete, muss hingegen auf Markus Dröge und den Langzeitverletzten Sören Krebst verzichten. Dennoch versprüht der HG-Coach Optimismus: „Das wird das leichteste Spiel der Saison.“
So verwirrend die Aussage auf den ersten Blick anmutet,
so einfach ist die Erklärung. Bei der SG Neuenhaus/Uelsen ein Unentschieden oder einen Sieg zu erwarten, scheint angesichts der Ausgangslage vermessen. Insofern können die Friesländer befreit aufspielen. Die Partie so lange wie möglich offen gestalten ist somit das erklärte Ziel und: „die jungen Spieler sollen Erfahrungen sammeln.“
Deshalb soll bei der SG auch die selbe Formation beginnen, wie beim vergangenen Auswärtsspiel bei der HSG Osnabrück. Dort gelang zu-
mindest eine Halbzeit lang, was heute möglichst über 60 Minuten klappen soll. Zur Halbzeit lag die HG mit 14:13 in Front.
Und selbst wenn die Vorgaben des Trainers nicht in Gänze eingehalten werden, so sieht Hero Dirks seine Mannschaft bereits voll im Soll. „Wenn wir alle unsere Heimspiele bis Weihnachten gewinnen bin ich zufrieden“, sagt er. Denn dann wäre ein Teilziel bereits erreicht. Die HG stünde in der oberen Tabellenhälfte.