Für starke Leistung nicht belohnt

SCHORTENS/SV – Es ist der angekündigte offene Schlagabtausch zwischen den WeserEms-Liga-Handballern der HG Jever/Schortens II und der HSG Emden geworden. Die routinierten Ostfriesen hatten oftmals die Nase in diesem Spiel vorn. So auch am Ende, denn sie stellten in der 59. Minute den 32:31-Endstand her und ließen den letzten HGAngriff abprallen.
HG-Trainer Jens Hoffrogge sah in diesem Ergebnis einerseits die Bestätigung, dass sein Team durchaus in der Weser-Ems-Liga mithalten kann, andererseits musste er aber auch einräumen, dass die Emder mit ihrer einge-
spielten Mannschaft, die überwiegend aus spielstarken Routiniers besteht, in den entscheidenden Phasen des Spiels Vorteile hatten. Bereits in der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste auf 10:6 und 18:14 ab, schalteten aber noch vor dem Pausenpfiff etwas zurück. „Dadurch konnten wir aus der Abwehr heraus unser schnelles Spiel praktizieren“, berichtete Coach Hoffrogge. Die Gastgeber glichen noch zum 19:19-Ausgleich aus.
In der zweiten Halbzeit gelang es den Emdern nicht mehr, sich deutlich abzusetzen. „Zwei Tore“, erläuterte Hoffrogge, „dann waren wir wieder dran“. Als sich gegen
Ende der fairen Begegnung (insgesamt gab es nur drei Zeitstrafen) ein Remis abzeichnete, schlug es doch noch einmal im HG-Gehäuse ein. „In der Restspielzeit ist es uns nicht mehr gelungen, den verdienten Ausgleich zu erzielen“, schloss der HG-Trainer seinen Bericht. Die Friesländer belegen weiterhin den vorletzten Tabellenplatz.
HG Jever/Schortens II - HSG Emden 31:32 (19:19)
HG Jever/Schortens II: Nilges, Kluge im Tor; Hardt (1 Tor), Brosda, Kaiser (6), Schönbohm (5), Hutzenlaub (3), Langen (8), Liebermann (3), Klarmann (1), Cordes (2) und Siebels (2).

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