Gegner spielt wie erwartet und gewinnt

SCHORTENS/JES – Die Handballerinnen der HG Jever/Schortens haben ihr Heimspiel in der Weser-Ems-Liga gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen verloren. Mit 25:29 (12:13) unterlag das Team des HGTrainergespanns Axel Behrens und Markus Dröge am Sonnabend. „Der Gegner hat im Großen und Ganzen so gespielt, wie wir es erwartet habe“, sagte Behrens. Die Niederlage konnte trotzdem nicht verhindert werden. Dabei erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Konsequent setzte das HG-Team die Marschroute ihres Trainerduos um, und brachte die in der Abwehr gewonnen Bälle im gegnerischen Tor unter. Der Lohn war eine 5:2- Führung nach zwölf Minuten. Der Gästetrainer reagierte, nahm eine Auszeit und stellte seine Spielerinnen neu ein – mit Erfolg. Bis zur Pause bekamen die Zuschauer ein ausgeglichenes Duell zu sehen, wobei sich die Stärken der HSG Harpstedt/Wildeshausen zunehmend bemerkbar machten. Bereits im Vorfeld der Partie hatte HGTrainer Axel Behrens vor der schnellen Mitte und der linken Angriffsseite der Gäste gewarnt. So erarbeitete sich die HSG eine knappe 13:12- Führung zur Halbzeit. Zurück aus der Pause gelang der HG Jever/ Schortens der schnelle Ausgleich. Auch in der Folgezeit blieb die Partie lange Zeit offen. Allerdings leisteten sich die Gastgeberinnen mit der Zeit zunehmend technische Fehler in der Vorwärtsbewegung. Dagegen hielt der Gast aus Wildeshausen mit seiner jungen Mannschaft das Tempo weiter hoch und zeigten sich zielstrebig. Erstmals in dieser Partie gelang es der HSG sich mit vier Toren abzusetzen – 20:16. Axel Behrens und Markus Dröge reagierten, doch auch eine Abwehrumstellung auf eine offene Manndeckung brachte nicht den erhoffen Erfolg. „Auf jedes eigene Tore folgte ein Treffer des Gegners“, erklärte Behrens den weiteren Spielverlauf. So gewannen die Gäste am Ende mit 29:25 und feierten ihren zweiten Saisonsieg. Damit zog die HSG Harpstedt/ Wildeshausen in der Tabelle an den Gastgeberinnen vorbei und belegen nun Rang acht. Die HG Jever/Schortens fiel dagegen auf den zehnten Platz zurück. „In dieser Liga bekommt man nichts geschenkt“, waren sich die beiden HG-Trainer Axel Behrens und Markus Dröge nach dem Spiel einig, die mit dem Einsatz ihrer Spielerinnen dennoch zufrieden waren.

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