Gute Defensivarbeit rettet achtbares Ergebnis
BARNSTORF/JEVER/TOB – Die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens haben sich am Sonnabend im Auswärtsspiel beim neuen Tabellenersten HSG Barnstorf- Diepholz achtbar geschlagen. Zwar gab es eine recht deutliche 20:28-Niederlage, doch die sei am Ende doch ein wenig zu hoch ausgefallen, war sich das HG-Trainerteam Axel Wolf und Reiner Schumacher sicher. Letztlich gab die individuelle Stärke des gegnerischen Rückraums den Ausschlag. Tatsächlich durfte Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking zunächst wenig glücklich gewesen sein, mit dem, was seine Schützlinge boten. Die HG präsentierte eine gut eingestellte offensive und aggressive 3:2:1-Abwehr, mit der die Gastgeber zunächst überhaupt nicht zurecht kamen. Erst nach 20 Minuten schüttelten sie ihre Verunsicherung ein wenig ab und erspielten sich eine 12:8-Führung, die sie bis zur Halbzeitpause verteidigten. Im zweiten Durchgang änderte sich daran zunächst nur wenig. Der Barnstorfer Vorsprung hielt, doch ein Zwischenspurt ließ ihn plötzlich auf 22:13 anwachsen. „Da hatten wir ein bisschen Angst, dass sie uns abschießen“, sagte Wolf. Aber seine Jungs berappelten sich und kamen wieder auf 20:24 heran. Das sorgte für Unruhe auf der Bank der Gastgeber. Rückraumspieler Nils Mosel, der bis dahin eine gute Partie abgeliefert hatte und sich eigentlich die restlichen Minuten von der Bank aus anschauen sollte, wurde erneut gebracht und machte den Unterschied aus. „Der war bärenstark“, zollte auch Wolf dem Barnstorfer Respekt. Während der HG nun kein Treffer mehr gelang, schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 28:20 in die Höhe.