Hauptsache schnell nach vorne
Bei einem Sieg wäre für Jever/Schortens der Anschluss ans Tabellenmittelfeld geschafft. Mareike Müller fällt länger aus.
VON KATHRIN KRAFT
JEVER/SCHORTENS – Einmal in Fahrt, hoffen die LandesligaHandballerinnen der HG Jever/Schortens, ihre gerade begonnene Serie ausbauen zu können. Morgen um 16 Uhr empfangen die Friesländerinnen den SV Schwarz-Weiß Osterfeine in der Sporthalle an der Jahnstraße. Ziel der Gastgeberinnen ist es, an die guten Leistungen der vergangenen drei Spiele anzuknüpfen.
Der Gegner ist Neunter der Rangliste und damit direkter Tabellennachbar der HG Jever/Schortens (10.). Mit einem Sieg könnten die Gastgeber die kleine Lücke von zwei Punkten zwischen sich und dem dicht beieinanderliegenden Tabellenmittelfeld schließen. Die HG hätte dann mit 8:8-Zählern ein ausgeglichenes Punktekonto und nur noch einen Punkt Rückstand auf Rang vier – eine durchaus reizvolle Aussicht.
Das sehen auch die Spielerinnen selbst und Betreuerin Birgit Graalfs so. „Die Aussicht auf einen sicheren Tabellenplatz macht schon Mut“, sagt sie. Die Mädels sind motiviert und besonders Neuzugang Jenny Madena freut sich auf das Spiel. Nach vereinzelten Kurzeinsätzen ist es für sie das erste „richtige“ Spiel in der Halle an der Jahnstraße. Wie auch in den vergangenen Spielen wird Petra Brunet auf der Bank platznehmen und Kathrin Busalski so die Möglichkeit geben, sich auf ihr Wirken auf dem Feld zu konzentrieren. „Diese Lösung hat sich bewährt“, sagt Graalfs. Da Mareike Müller mit ihren Rückenbeschwerden wohl länger ausfallen wird, könnte der als übergangslösung geplante Einsatz von Busalski zur Dauerlösung werden – vorausgesetzt das Knie hält. Was den Gegner anbelangt, haben die Friesländerinnen wenig Informationen. Sie können sich lediglich auf die bislang erzielten Ergebnisse des SV Osterfeine verlassen, und die sind alles andere als verlässlich. „Es gibt keine durchgängigen Ergebnisse, sodass man sagen kann, die gewinnen eher gegen die schwächeren Mannschaften oder machen gegen starke Teams gute Spiele“, erklärt Graalfs. So bleibt der Gegner also der große Unbekannte. Nichtsdestotrotz gehen die Handballerinnen aus Jever und Schortens zuversichtlich in die Partie. „Auf jeden Fall schnell nach vorne spielen und die zuletzt gute Abwehrleistung, an der wir auch gearbeitet haben, aufs Feld bringen“, lautet der Plan von Birgit Graalfs.