HG benötigt dringend Punkte
Personell hat HG-Trainer Axel Wolf nur wenige Alternativen. Zwei Spiele stehen noch aus, ehe es in die Winterpause geht. VON ANNA GRAALFS
JEVER/SCHORTENS – „Egal wie, ein Sieg muss her“, formuliert Axel Wolf, Trainer der Landesliga- Handballer der HG Jever/ Schortens, sein klares Ziel für die Partie heute Abend gegen den TuS Bramsche. Anwurf ist um 18 Uhr in der Halle an der Jahnstraße in Jever.
Nachdem die HG-Handballer nun drei Spiele in Folge verloren haben, stehen sie nach neun Spieltagen mit 6:12 Zählern auf dem elften Tabellenplatz. Um den Anschluss ans Mittelfeld halten zu können, müssen also dringend Punkte her. Und mit dem TuS Bramsche stattet heute ein „schwerer Gegner“ der HG einen Besuch ab, mahnt Wolf. Das haben die heutigen Gastgeber schon in der vergangenen Saison gemerkt, als sie beide Spiele gegen den TuS nur knapp mit einem Tor Unterschied gewannen.
„Unsere Perspektive ist es, die beiden Spiele gegen Bramsche und Oldenburg zu gewinnen“, erklärt Wolf. „Dann gehen wir in die Winterpause und können unser Lazarett pflegen.“ Mit dem TuS Bramsche komme ein Gegner, der ähnlich strukturiert sei, wie die HG. „Die haben stabile Leute, einen festen Rückraum und einen festen Kreisläufer“, sagt Axel Wolf. Es sei aber egal, wie stark der Gegner ist, „wir brauchen die Punkte, um den Anschluss zu halten“.
Vor heimischem Publikum lief es bisher gut für die HG Jever/ Schortens, drei der vier Heimspiele wurden gewonnen und sorgen für die sechs Pluspunkte auf dem HG-Konto. Auswärtspunkte gab es bislang noch keine.
Personell hat Trainer Axel Wolf nur wenige Alternativen. Christian Wolf fällt nach seiner Roten Karte mit Bericht aus dem vergangenen Spiel gegen TV Georgsmarienhütte aus. Aushelfen wird voraussichtlich Markus Dröge aus der zweiten Mannschaft, der ist jedoch schon am Nachmittag im Einsatz. Eike Schanko soll im Rückraum spielen und Jan Bergmann wird vermutlich am Kreis durchspielen müssen. Nach einem beruflich bedingten Auslandsaufenthalt wird Thore Jacobs in die Mannschaft zurückkehren und den Rückraum stärken. Noch nicht sicher ist der Einsatz von Thore Schöhnheim, der noch eine Alternative für Linksaußen bilden würde.