HG erobert Rang drei zurück

Patricia Henning erzielt den 400. Saisontreffer für die Friesländerinnen. Aufstieg noch immer in Reichweite.

JEVER/LARRELT. (SV) Auch wenn der unterlegene SV SF Larrelt das Ergebnis des Handball-Landesklassenspiels der Frauen gegen die HG Jever/Schortens fast drei Stunden später veröffentlicht hat, der 22:19-Sieg der Onnen-Schützlinge hatte sich schnell herumgesprochen. Die Friesländerinnen rückten nicht nur auf Rang drei der Tabelle vor, sondern reduzierten den Abstand zur zweitplatzierten HSG Hude/Falkenburg II auf drei Punkte.

Abgerechnet wird am letzten Spieltag. Es kann durchaus sein, dass die Onnen-Schützlinge noch auf den wichtigen zweiten Tabellenplatz vorrücken. Der amtierende Meister HSG Hude/Falkenburg II scheint auch in dieser Serie keine Aufstiegsambitionen zu besitzen. Rang drei in der Tabelle verhindert eine Bestrafung im Falle eines Verzichts. Allerdings warten noch zwei schwere Spiele auf die HG: Nach dem Spiel beim Mitaufsteiger TuS Frisia Goldenstedt II am nächsten Samstag folgen die beiden Friesland-Duelle. Der Tabellenführer SG Obenstrohe/Dangastermoor stellt sich am 28. April in Jever vor und am letzten Spieltag (5. Mai) wartet noch der Tabellennachbar HSG Neuenburg/Bockhorn, der sich ebenfalls noch Chancen auf Rang zwei ausrechnet. Um diesen sehr guten Saisonabschluss verwirklichen zu können, müssten die Onnen-Schützlinge sich aber noch weiter steigern. In Emden war dem Team über weite Strecken die lange Spielpause anzumerken. Wichtig war die schnelle 6:2-Führung nach zehn Spielminuten. Der Vier-Tore-Vorsprung hielt bis kurz vor dem Seitenwechsel (11:9). Nach Wiederbeginn erzielten Laura Ettelt und Patricia Henning die ersten Tore. Das Henning-Tor war zugleich der 400. Saisontreffer. Als Katharina Bährens innerhalb von drei Minuten drei Tore zur 16:11-Führung erzielte, schien der Durchbruch geschafft. Doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln. In der 55. Spielminute wurde es nochmals sehr hektisch: Zunächst vergab Katharina Bährens einen Strafwurf. Der nächste SF-Angriff wurde regelwidrig gestoppt. Laura Ettelt musste auf die Strafbank. Die Gastgeberinnen verwandelten den ihnen zugesprochenen Siebenmeter ebenfalls nicht. Dies bestrafte die HG und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

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