HG-Frauen streben die Tabellenspitze an

FRIESLAND. (SV) Die Landesklassen-Handballerinnen der HG Jever/Schortens haben als Aufsteiger bislang eine gute Bilanz aufzuweisen. Mit 6:4 Punkten belegen sie aktuell den vierten Tabellenplatz, nur zwei Zähler hinter den beiden führenden Teams HSG Hude/Falkenburg II und SV SF Larrelt. Die Larrelter Handballerinnen sind heute zu Gast in der jeverschen Sporthalle an der Jahnstraße. Ab 16 Uhr wird sich entscheiden, ob die gastgebenden Onnen-Schützlinge weiter Richtung Tabellenspitze marschieren.

Alle sechs Pluspunkte gewannen die HG-Spielerinnen vor eigenem Publikum. „Wir wollen die Erfolge unserer Heimspiele weiter ausbauen“, lautete die Ansage von David Onnen vor dem schweren Heimspiel gegen die Sportfreunde aus Larrelt. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, hat die Mannschaft die zusätzliche Vorbereitungszeit intensiv genutzt, um sich auf den Gegner einzustimmen. Da die Unterstützung von den Zuschauerrängen für die Mannschaft von großer Bedeutung ist, startete das Team den Aufruf: „Kommt in die Halle und unterstützt uns zum nächsten Heimsieg“. HG-Coach David Onnen wartn aber davor, das kommenden Spiel als „Selbstläufer“ einzustufen. Die Gäste haben ihre bisherigen sechs Begegnungen überwiegend nur mit einem sehr knappen Ergebnis beendet. Zudem erreichten sie vier Heimsiege. Auswärts waren sie bislang nur in Marienhafe erfolgreich. Diesen Sieg ordnet Onnen als Derbyerfolg ein. Für ihn ist vielmehr die 20:21-Auswärtsniederlage der SV-Spielerinnen beim WHV ein Anhaltspunkt dafür, dass dieser Gegner in fremden Hallen bezwingbar ist. Hieran hat er mit seiner Mannschaft unter der Woche gearbeitet.

Aus einer kompakten Deckung heraus sollen schnelle Vorstöße „leichte Tore“ bringen. „Larrelt verfügt über die stärkste Deckungsreihe der Landesklasse“, verdeutlicht Onnen die Notwendigkeit, sich möglichst oft dem Zugriff durch die SF-Deckungsspielerinnen zu entziehen. Bei dieser Angriffsvariante spielen die HG-Torhüterinnen eine entscheidende Rolle. Jeder abgefangene Ball muss sofort Richtung gegnerische Nahwurfzone geworfen werden.

Die Flügelflitzerinnen werden entweder über die rechte oder linke Seite einlaufen. „Hier kommt es dann auf den präzisen Pass durch die Torhüterinnen an“, erläutert Onnen sein Konzept. Er geht weiter davon aus, dass sein?Team inzwischen auch aus dem gebundenen Spiel heraus eine kompakte Abwehr überwinden kann. Er lobte insoweit die erheblichen Fortschritte nach der Mannschaftszusammenstellung seit Beginn der neuen Saison.

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