HG II bezwingt ihre Verfolger mit 38:20

JEVER/SCHORTENS/SV – Einen weiteren deutlichen Sieg meldete Handball-Landesklassen- Aufsteiger HG Jever/ Schortens II: Verfolger SV Eintracht Wiefelstede war beim 38:20-Sieg der Schmalz- Schützlinge zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine Gefahr. Durch den siebten Saisonsieg schraubte die HG-Reserve ihr Torkonto auf 252:137. Das 250. Saisontor erzielte der elffache Torschützen Christoph Langen in der 54. Minute. 3:0 (3.), 6:3 (8.), 10:4 (15.), 14:5 (21.) – es hatte am Sonnabend den Anschein, als wollten die Schmalz-Schützlinge mit dem allerdings stark ersatzgeschwächten Gegner (sieben Feldspieler, sogar Eintracht- Trainer Beeger spielte mit, um den seinen Spielern eine Atempause zu verschaffen) angesichts der nachfolgenden Weihnachtsfeier kurzen Prozess machen. Jan Potinius erzielte kurz vor dem Pausenpfiff das 17:7 für die Gastgeber. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Ammerländer den Rückstand auf zehn Tore begrenzen (16:26). Dann zogen die Friesländer das Tempo nochmals an und setzten sich auf 30:16 (47.) ab. In der Schlussphase ließen die Hausherren nur noch vier Tore zu. Sie selbst erzielten aber noch acht, darunter das 250. Tor durch Christoph Langen. Diesmal hütete Roman Venus 50 Minuten lang (mit starker Leistung) das Tor der HG-Reserve. Für die restlichen zehn Minuten wurde Holger Eilts eingewechselt. Coach Christian Schmalz freute sich über die Leistung von Christoph Langen, der von seinen Mitspielern immer wieder in Szene gesetzt wurde. Er war über die erste Welle ebenso erfolgreich, wie von der linken Außenposition. „In der Abwehr haben wir viele Bälle erobert. Wir haben diesmal auch die Abpraller bekommen und diese in schnelle Tore umgewandelt“, sagte Schmalz. Auch Gegner Wiefelstede zog noch ein positives Fazit: „Wir wollte uns so gut wie möglich verkaufen. Wir erzielten immerhin 20 Tore, was bislang noch keinem anderen Team in Jever gelungen ist“, stellten sie nach dem Abpfiff fest. Angesichts der Spielerausfälle verzichteten die Ammerländer zudem auf einen Antrag auf Spielverlegung. Mit dem Sieg schufen sich die HG-Spieler eine gute Ausgangsposition für die Rückkehr an die Tabellenspitze. In der nächsten Woche muss der aktuelle Spitzenreiter VfL Rastede (drei Minuspunkte) bei der SG Friedrichsfehn-Petersfehn antreten. Er gilt dort keineswegs als Favorit. Die HG Jever/Schortens II wird beim Elsflether TB II dagegen erneut als Sieger erwartet.

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