HG mit Licht und Schatten bei 29:23-Auswärtssieg
JEVER/SCHORTENS. (jos) „Am Ende zählt das Ergebnis“, haben die Spieler des Tabellenführers der Handball-Landesklasse der Männer, HG Jever II, nach dem 29:23-Sieg bei den Sportfreunden Niedersachsen Vechta erklärt. Zur Pause führten die Schmalz-Schützlinge bereits mit 18:13 Toren, mussten die Hausherren jedoch zwischenzeitlich auf 17:19 herankommen lassen.
HG-Coach Christian Schmalz hatte bereits nach der Spielvorbereitung davor gewarnt, den Gegner nach dem Hinspielergebnis (die Friesländer siegten deutlich mit 42:20 Toren) einzustufen. Gestern boten die Vechteraner zwölf hochmotivierte Feldspieler auf, die immer wieder nachsetzten. Dies bekamen die Gäste, die mit einer „sehr gemischten Mannschaft“ angereist waren, in den ersten Spielminuten zu spüren, denn sie gerieten bis zur sechsten Minute mit 1:4 Toren in Rückstand. Danach präsentierten sich die Schmalz-Schützlinge für fünf Minuten wie aus einem Guss: Ihnen gelangen sieben Tore in Folge zur 8:4-Führung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verschärften die Friesländer nochmals den Druck. Dadurch gingen sie mit einer 18:13-Führung in die Pause. Nach Wiederbeginn kassierte Kai Behrend eine Zeitstrafe. Die Gastgeber verkürzten auf 17:19. Erst ein von Jan-Philip Willgerodt in der 48. Minute verworfener Strafwurf rüttelte die HG-Mannschaft beim Stand von 23:20 wieder wach. Willgerodt war in der Schlussphase noch viermal erfolgreich. Den 29. HG-Treffer erzielte A-Jugendspieler Nicolas Beck. Der ebenfalls eingesetzte Nachwuchsspieler Fynn Janßen handelte sich in der 58. Minute noch eine Zeitstrafe ein. Die Überzahl nutzten die Hausherren zum letzten Treffer des Spiels. In der fairen Partie kassierten beide Mannschaften jeweils drei Zeitstrafen. Die Gastgeber bekamen sechs Strafwürfe zugesprochen, nur vier verwandelten sie. Zwei Siebenmeter gab es für die HG. Einen netzte Willgerodt ein.