HG schlägt sich trotz Personalnot wacker

OSNABRüCK/FRIESLAND/KKR – Zwar hatte Trainer Hero Dirks die HSG Osnabrück als Favoriten der Handball-Verbandsligapartie am Sonnabend bezeichnet, seine HG Jever/ Schortens hielt aber trotz der schlechten Vorzeichen bis zur 45. Minute gut mit. Dann jedoch zogen die Gastgeber davon und ließen die Friesländer mit einer 21:27-Auswärtspleite die Heimreise antreten.
Mit Durchgang eins war Dirks, der wieder selbst die Handballschuhe schnürte, sehr zufrieden. „Es hat ja keiner gedacht, dass wir das so offen gestalten könnten“, lobte er seine jungen Mannschaft. Till Hanken in der Abwehrmitte, flankiert von Henning Cassens und Sebastian Keib, machte einen guten Job. Einige gut herausgespielte Tore aus dem Rückraum brachten die HG in Front, die den Vorsprung von stets ein bis zwei Toren bis zur Pause nicht hergab.
Erst ab der 40. Spielminute etwa schlichen sich Fehler ein, Angriffe wurden zu überhastet abgeschlossen, und die Durchschlagskraft war nicht mehr die der ersten Hälfte. „Osnabrück hat sich hinten reingestellt, wir haben keinen schönen Spielaufbau mehr zustande gekriegt und uns dann verzettelt“, erklärte Dirks, warum es nicht mehr lief. „Umso ärgerlicher ist die Niederlage, weil wir in der ersten Halbzeit gut waren“, haderte er. Dennoch machten ihm die ersten 40 Minuten trotz der Personalmisere Mut für weitere Spiele gegen direkte Mittelfeldkandidaten.

HSG Osnabrück - HG Jever/Schortens 27:21 (13:14)

HG Jever/Schortens: Hilbinger (1.-60.) und Janssen (n.e.) im Tor; Cassens (4 Tore), Schoster (1), Tammen (6/5 Siebenmeter), Keib (3), Dirks (2), Bergmann (2), Hanken (2), Pudelko (1), Laurinat, Graalfs, Oschmann, Bergers.
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