HG setzt sich frühzeitig ab

Bereits zur Pause liegt die Schmalz-Sieben mit sieben Toren in Front. 61. Punktspielsieg in Serie.

JEVER/SCHORTENS. (SV) Die Landesklassen-Handballer der HG Jever/Schortens II haben am Samstag recht ausgelassen ihren 61. Punktspielsieg in Folge gefeiert. Diesmal wurde die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II deutlich mit 31:23 bezwungen. Die Schmalz-Schützlinge bestreiten die nächste Begegnung gegen den Tabellenzweiten VfL Rastede wegen der Osterspielpause erst am Samstag, 7. April, in Jever.

Drei Tore in Folge durch Jan-Philip Willgerodt in den ersten vier Minuten sorgten bereits früh für klare Verhältnisse. Als Torben Schoster in der zwölften Minute auf 8:3 erhöhte, nahm Gästetrainer Hauke Dirks sichtlich beeindruckt die erste Auszeit. Als die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II auch noch zwei Strafwürfe gegen HG-Keeper Thomas Hilbinger vergab (14. und 15. Minute), nahm bei den Gästen die Verunsicherung weiter zu. Diese nutzten die Gastgeber zur 17:10-Pausenführung.

Im zweiten Durchgang schwankte die HG-Führung zwischen fünf und acht Toren. Auch der A-Jugendspieler Akinari Kida trug sich die Torschützenliste ein und erzielte das 22:14 nach 37 Minuten. Christoph Langen erzielte in der 58. Minute die 31:21-Führung. In Unterzahl kassierten die Gastgeber aber noch zwei Gegentore zum 31:23.

Nach dem Abpfiff und der obligatorischen Nachbereitung entließ HG-Trainer Christian Schmalz seine Schützlinge in die Osterferien. „Wir haben nach Ostern noch fünf Spiele zu bestreiten“, führte er aus. „Mit dem Kracher gegen den Tabellenzweiten VfL Rastede am 7. April starten wir dann in den letzten Teil der Saison“, mahnte er seine Spieler, während der Punktspielpause nicht gänzlich auf das Training zu verzichten. Schmalz hat zudem nochmals nachgerechnet. „Dies war unser 61. Punktspielsieg in Folge“, erläuterte er. Je 22 Begegnungen in der Regionsoberliga 2015/16 und in der Landesklasse 2016/17. „Inzwischen haben wir 17 Spiele der laufenden Saison erfolgreich abgewickelt, macht 61“, erklärt er weiter. Schmalz sprach aber auch die sehr unterschiedlichen Leistungen in den beiden Halbzeiten an. „In der ersten Hälfte waren wir bissig und griffig. Leider haben wir einige Chancen unglücklich nicht verwertet“, lautete sein Fazit für die erste Halbzeit. „Im zweiten Teil waren wir unkonzentriert. Das geht so nicht. Jeder Spieler muss seine eigene Leistung hinterfragen“, kritisierte er. Der Gegner war dennoch nicht in der Lage, das Spiel zu kippen.

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