HG siegt deutlich gegen Aurich

Gegner trat mit der kompletten A-Jugend an und war den Hausherren körperlich klar unterlegen. Spiel bereits zur Pause entschieden. JEVER/ANA – Drei Heimsiege wurden am Sonnabend von den Handball-Fans der HG Jever/Schortens in der Sporthalle an der Jahnstraße in Jever gefeiert: Nachdem die die erste Damenmannschaft (siehe unten) und anschließend die zweite Herrenmannschaft erfolgreich waren, zog am Abend die erste Herren nach. In der Landesliga-Begegnung gelang der HG ein ungefährdeter 36:22-Erfolg über den OHV Aurich II. Besonders erfreulich für die HG-Handballer war, dass jeder eingesetzte Feldspieler mindestens einen Treffer erzielte. Die Friesländer kamen gut ins Spiel, gingen mit einem Tor in Führung, legten in der sechsten Minute nach und kassierten eine Minute später den ersten Gegentreffer zum 2:1. Der OHV trat mit einer schwachen Abwehr auf, was Jever/Schortens ausnutzte, um auf vier Tore Vorsprung davon zu ziehen (5:1). Dem zweiten Treffer der Auricher in der elften Minute folgten drei Tore von Sven Wolf, der damit auf 8:2 erhöhte. In Unterzahl fing sich die HG das 8:3, erhöhte im Gegenzug aber zügig auf 10:3. Die Auricher waren nicht konsequent genug im Abschluss und scheiterten immer wieder am HG-Schlussmann. Henning Cassens war es, der in der 26. Minute den Tore-Vorsprung mit einem Siebenmeter auf 16:8 verdoppelte. In die Kabinen ging es zur Halbzeit mit 17:9. In der zweiten Hälfte setzte die HG da fort, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Nachdem Jever/Schortens zunächst mit 24:14 in Führung lag, setzten sich die Schützlinge von Reiner Schumacher in der 40. Minute sogar auf 27:14 ab und trafen die Vorentscheidung. Bei der Schlusssirene stand es dann 36:22 für die HG. Die von HG-Co-Trainer Andreas Wolf zuvor als „Wundertüte“ betitelte Mannschaft des OHV Aurich II, lief fast mit der kompletten A-Jugend auf und war der HG von Beginn an körperlich unterlegen. „Das war eine leichte Aufgabe für uns, die Auricher waren nicht zu beneiden“, sagte Wolf, der die Chance nutzte und allen Spielern, die er für das Spiel zur Verfügung hatte spielen ließ. „So haben auch diejenigen mit wenig Spielerfahrung Einsatzzeit bekommen“, erklärte der zufriedene Co-Trainer. „Das musste ich nutzen.“ Auch von den Spielern hat sich keiner beschwert. Sie traten als geschlossene Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf. „Die Stimmung in der Mannschaft war von Anfang an gut, sie wussten, dass es klappen kann“, erzählte Wolf nach dem Spiel. „Diese positive Stimmung wollen wir mitnehmen.“

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