HG sorgt für klare Verhältnisse

Nachwuchstorwart Tors-ten Janßen aus der A-Jugend begeisterte mit 27 Paraden. Konzentrierte Arbeit bis zum Schluss.

JEVER – So schnell kann es gehen. Eine gute Viertelstunde hat die HG Jever/Schortens am Sonnabend gebraucht, um sich einen komfortablen Zehn-Tore-Vorsprung (14:4) gegen die SG Achim/Baden II herauszuspielen. Mit ihrer konsequenten Spielweise zeigten die Handballer aus Friesland dem Gegner schon früh auf, dass in Jever nichts zu holen sein würde, und gewannen die Verbandsliga-Partie auch in der Höhe verdient mit 34:18.
Ein sicheres Auftreten in der Abwehr mit einigen Ballgewinnen sowie eine konzentrierte Arbeit im Angriff ermöglichten es der HG schon früh, die SG unter Druck zu setzen. Henning Cassens war in dieser Anfangsphase maßgeblich am Ausbau des Vorsprungs beteiligt, indem er in der Defensive früh störte und den Gegenspielern so manchen Ball einfach vor der Nase wegschnappte. Hinzu kam, dass Torsten Janßen im Tor eine überzeugende Leistung ablieferte. Der Keeper aus dem A-JuniorenTeam der HG hatte von Trainer Hero Dirks das Vertrauen ausgesprochen bekommen, von Beginn an zu spielen, und bedankte sich dafür mit insgesamt 27 Paraden. „Toto gut“ bekam er da des öfteren von der Bank zu hören. Nicht nur, dass er viele Würfe aus dem Spiel heraus entschärfte, auch bei drei von fünf Siebenmetern der SG bewahrte er die Nerven und blieb Sieger im Duell Eins-gegen-Eins.
Mit der deutlichen 21:8Führung starteten die Handballer aus Jever und Schortens in die zweite Spielhälfte. Die Gäste wechselten den Torwart, aber auch dieser konnte den Torreigen der HG nicht unterbinden. Jens Tammen und Jan Bergmann (2) machten direkt deutlich, dass nicht mit einem Nachlassen im Spiel der Gastgeber zu rechnen war. Zwar gelang Achim/Baden Mitte
des zweiten Spielabschnitts ein kleiner Lauf von drei Toren in Folge, allerdings bedeutete das aus Sicht der HG nicht viel mehr als ein kleiner Schönheitsfehler.
Für einen Lacher auf den Rängen sorgte Bergmann, der einen Einwurf aus rund 20 Metern Torentfernung direkt verwandelte. Der Keeper der SG war herausgesprintet, um den Ball abzufangen, agierte aber nicht entschlossen genug. Im Wissen um den bereits sicheren Sieg, ließ Dirks in der zweiten Halbzeit ver-

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