In der 52. Minute kippt das Spiel der HG Jever/Schortens II

MARIENHAFE/SV – Die Landesliga-Handballer der HG Jever/ Schortens II hatten eigentlich schon vor der Abfahrt nach Marienhafe ihre Chance auf zwei weitere Pluspunkte verspielt. „Es gab vier kurzfristige Absagen“, berichtete HGCoach Reiner Schumacher. Doch bis zur 52. Minute hielt sich der kleine friesla?ndische Kader bei TuRa Marienhaferecht gut. Erst in der Schlussphase reichten die Kra?fte nicht mehr. Der Konzentrationsabbau fu?hrte zu einer bitteren 25:26-Niederlage. „Wir wollten dieses Spiel verlegen. Doch die Marienhafer haben unserem Antrag nicht zugestimmt“, ging Trainer Reiner Schumacher auf die personellen Probleme ein. „Wir haben dann doch nach dem Abschlusstraining ein Team zusammengestellt. Es bestand aus elf Feldspielern und zwei Torhu?tern“, ging Schumacher auf die Ausgangslage ein. „Doch dann fielen vier Spieler kurzfristig aus“, beschrieb er die Situation kurz vor der Abfahrt. „Bereits ein weiterer Ru?ckraumspieler ha?tte uns sicherlich zum Sieg verholfen“, erla?uterte er den Spielverlauf. „Wir haben in der ersten Halbzeit trotz des kleinen Kaders unseren Aufwa?rtstrend besta?tigen ko?nnen“, sagte der HG-Trainer weiter. Die Ga?ste fu?hrten mehrfach mit vier oder fu?nf Toren. Zur Pause hatten sie die Nase mit 16:13Toren vorn. TuRa-Trainer Viktor Pliouto forderte seine Schu?tzlinge in der Pause zu einem gro?ßeren Engagement auf. Er setzte insbesondere auf die gute Moral seines Teams und vertraute darauf, dass dieses in den entscheidenden Minuten gegen Ende der Partie wieder auftrumpft. Nachdem dies gegen den FC Schu?ttorf im vergangenen Heimspiel nicht ganz geklappt hatte (28:28-Heimniederlage), nahm er am Sonnabend auch einige taktische Vera?nderungen vor. Er musste allerdings zuna?chst bis zur 45. Minute warten, bis sich seine Mannschaft herangeka?mpft hatte. „Leider sind wir in der Schlussphase in alte Fehler verfallen“ kritisierte Schumacher. „Wir haben im Angriff unsere Chancen nicht konsequent genug verwertet. Dadurch kamen die Gastgeber mehrfach zu leichten Gegentreffer. Ab der 52. Minute kippte das Spiel dann vollends. Wir liefen einem knappen Ru?ckstand hinterher. Bis zum Abpfiff konnten wir die Gastgeber nicht mehr einholen. Dies lag nicht an deren U?bermacht, sondern an unserer hohen Fehlerquote“, sagte Schumacher. TuRa Marienhafe - HG Jever/Schortens II 26:25 (13:16) HG Jever/Schortens II: Janssen, Peters im Tor, Ko?hler (4), Gebbert (9), Dro?ge (6), Busalski, Laurinat (4), Fritz (1), Wolf (1).

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