Jakumeit: „Das war definitiv zu wenig“

JEVER/GO – Die Gegner in der Handball-Oberliga verzeihen keine Fehler. Das ist die Erkenntnis, die der HG nach der 19:26-Niederlage gegen den TV Bissendorf-Holte offensichtlich bleibt. Einigkeit herrschte bei den Protagonisten der Handballgemeinschaft jedenfalls darin, dass die Partie vor allem aufgrund eigener Schwa?chen nicht gewonnen wurde: „Wir verlieren vorne zu viele Ba?lle“, a?rgerte sich Markus Kuhnt und nahm sich selbst in die Pflicht, indem er sagte: „Da muss mehr kommen, auch von mir.“ Einen Vorgeschmack auf das, was ihn im Herrenhandball auf diesem Niveau erwartet, erhielt Henning Cassens (Bild) bei seinem Punktspieldebu?t in der ersten Mannschaft der HG: „Die Abwehrreihen stehen hier wesentlich kompakter. Man findet einfach keine Lu?cken im Vergleich zur A-Jugend“, erkla?rte er. Die Abwehr dagegen habe „super gestanden“, befand er und war sich darin mit seinem Trainer einig. „26 Gegentore sind eigentlich nicht so schlecht“, sagte Andreas Jakumeit und hob insbesondere die Leistung von Thorsten Bolz hervor: „Toto war ein Garant hinten drin und hat ein starkes Spiel gemacht“, lobte er den Auftritt des Neuzugangs. Kritische To?ne schlug Jakumeit dagegen mit Blick auf die eigene Torausbeute an: „Das war definitiv zu wenig, wir waren zu nervo?s und viel zu harmlos“, trauerte er der Chance nach, einen weiteren Punkt im Kampf gegen den Abstieg sammeln zu ko?nnen. „Heute war mehr drin.“ TV-Trainer Maik Rapczinski wunderte sich u?ber so wenig Gegenwehr in der Sporthalle an der Jahnstraße „Gerade nach dem letzten Spiel gegen Hatten/Sandkrug habe ich hier eigentlich mit einer ganz anderen Stimmung gerechnet“, meinte er erstaunt u?ber das Publikum.

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