Jever/Schortens II feiert 48. Sieg in Folge

JEVER/SCHORTENS. (sv) Trotz eines kleinen Kaders, allerdings mit einem bärenstarken Torhüter Holger Eilts, hat sich die HG Jever/Schortens II am Samstag im Handball-Landesklassen-Duell bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn sicher mit 34:22 Toren durchgesetzt.

Bis zum 3:3 in der neunten Minute gestalteten die Ammerländer das Spiel offen. Danach setzten sich die Schmalz-Schützlinge dank der Treffer von Jan-Philip Willgerodt (2) und Christoph Langen auf 6:3 ab. Danach bäumten sich die Gastgeber nochmals auf. Sie kämpften sich auf 6:7 und 7:8 heran, den Ausgleich oder die Führung schafften sie aber nicht mehr. Jan Henrik Behrends und Kai Behrend sorgten mit ihren Treffern zum 11:8 wieder für Ruhe. Als die SG mit ihrem zweiten Strafwurf scheiterte, nahm der Trainer der Heimmannschaft, Marcel Hellmann, eine Auszeit (20.). Gebracht hat diese Maßnahme nichts, denn die Friesländer bauten ihren Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf sechs Tore (18:12) aus.

Die Schmalz-Schützlinge begannen nach der Pause sehr konzentriert in der Abwehr und im Angriff. Ballgewinne führten zu fünf Toren in Folge zur 22:12-Führung (38.). Bis zur 52. Minute verhinderten die Ammerländer eine größere Tordifferenz. Doch in der Schlussphase legten die HG-Akteure nochmals nach: Jan-Philip Willgerodt per Strafwurf, Kai Behrend und Christoph Langen (je zwei) trafen zur 34:19-Führung (56.). Danach musste Hero Dirks auf die Strafbank. Zwar vergaben die Ammerländer auch den zusätzlich verhängten Strafwurf, sie erzielten in den letzten zwei Minuten noch drei Tore zum 22:34-Endstand.

„Mit neun Spielern gab es den 48. Sieg in Folge“, freute sich HG-Coach Christian Schmalz nach der Schlusssirene. „Mit 34:22 war es der deutlichste Erfolg in den bisherigen drei Duellen mit dem Aufstiegsaspiranten“, fügte er hinzu. „Der Gegner versuchte es mit einer offensiven 3:2:1-Abwehr, allerdings ohne Erfolg. Wir waren mit unserer ersten und zweiten Welle dagegen sehr erfolgreich“, ging er auf das Spielgeschehen ein. Allerdings beklagte Schmalz mit Christian Kirschke bereits den dritten Akteur, der wegen eines Muskelfaserrisses ausfällt.

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