Jever/Schortens leistet sich Auszeit und verliert

NEERSTEDT/JEVER/SCHORTENS/MR – Die Landesliga-Handballerinnen der HG Jever/Schortens haben am vergangenen Sonnabend eine Pleite beim Tabellennachbarn TV Neerstedt hinnehmen müssen. Mit 18:27 verlor die Mannschaft von Trainer Markus Dröge und Betreuerin Birgit Graalfs. Diese nahm die Niederlage trotz der neun Tore Differenz relativ gelassen hin, schließlich war schon die Vorbereitung alles andere als optimal.

Denn zahlreiche Ausfälle führten dazu, dass immer weniger Spielerinnen für die Begegnung in Neerstedt bereit standen. Am Wettkampftag traten lediglich neun Spielerinnen, darunter Katharina Harms sowie Janna Rohlfs aus der zweiten Mannschaft, die Reise zum TV an. Und obwohl Jever/Schortens ersatzgeschwächt und ohne etatmäßige Kreisläuferin antrat, hielt die HG gut mit. Die Gäste führten im ersten Abschnitt sogar mehrfach, wenn auch nur knapp. In die Pause ging es jedoch mit einem 11:14. „Da war noch alles drin“, erklärte Betreuerin Graalfs.

In Halbzeit zwei folgte allerdings ab der 35. Minute beim Stand von 13:15 eine viertelstündige und „unerklärliche Auszeit“ der Gäste – der erste wirkliche Aussetzer in dieser Saison. Bis zur 50. Spielminute gelang den Frauen der HG kein einziges Tor. So zog Neerstedt, das nach dem Ausfall der Torhüterin eine Feldspielerin in den eigenen Kasten beorderte, die jedoch früher schon im Tor gestanden habe, auf 21:13 davon. Jever/Schortens nutzte die Chancen nicht mehr, die Abwehr des TV stand felsenfest. „Man kann es sich nicht erklären“, sagte Graalfs.

In den letzten Minuten steigerte sich die HG noch einmal und hielt diese offen. „Es wäre mehr drin gewesen. Dafür hätte aber alles passen müssen“, beschrieb die HG-Betreuerin, die die Pleite gegen den Tabellennachbarn. Schade, aber nicht dramatisch fand Graalfs.

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