Jever/Schortens zahlt in Cloppenburg Lehrgeld
CLOPPENBURG/JEVER/SCHORTENS/ANA – Lehrgeld haben die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens am Wochenende im Auswärtsspiel gegen den TV Cloppenburg II zahlen müssen. Das Spiel verloren die Gäste mit 23:27 Toren, obwohl sich beide Mannschaft zunächst ein Spiel auf Augenhöhe lieferten und für die HG durchaus mehr dringewesen wäre. Die Gäste brauchten ein wenig, um ins Spiel zu finden. „Es war für uns ungewohnt, mit Backe zu spielen“, nannte HG-Trainer Axel Wolff einen Grund. So zogen die Gastgeber erst einmal auf 3:0 Tore davon, doch Jever/Schortens ließ sich nicht abhängen und blieb dran und glich zum 4:4 erstmals aus. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit setzten sich die Cloppenburger immer wieder leicht ab, doch die Gäste blieben ihnen stets auf den Fersen. Nach dem 11:11-Ausgleich der HG, erarbeiteten sich die Gastgeber zur Halbzeitpause einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 14:12. Auch in der zweiten Spielhälfte konnten die Cloppenburger ihren Kontrahenten nicht abschütteln. Über 15:15, 17:17, 19:19 und 21:21 kam die HG immer wieder zum Ausgleich. Gut acht Minuten vor Spielende kam dann der für Axel Wolf unerklärliche Einbruch seiner Mannschaft. Obwohl Jever/Schortens nach einer doppelten Zwei-Minuten- Strafe gegen einen Cloppenburger Spieler deutlich im Vorteil war, gingen die Friesländer nicht in Front. „Wir wollten die Situation nutzen und schnell ein Tor machen, doch dann brach Hektik aus und die Gegner kamen zu Tempogegenstößen“, ärgerte sich Axel Wolff. „Dabei sollte man meinen, man ist mit einem Mann mehr besser.“ So schaffte es die HG trotz des Überzahl-Vorteils nicht, noch einmal an den TV heranzukommen und musste sich letztlich mit 23:27 Toren geschlagen geben. Das Lob des Trainers der Friesländer galt den Torhütern. Torsten Janssen parierte 24 Mal für die HG.