Mit den guten Leistungen der Vorwoche zu zwei Punkten
JEVER/SCHORTENS/KKR – Als „gutes Pflaster“ bezeichnet Birgit Graalfs, Betreuerin bei den Landesliga-Handballerinnen der HG Jever/Schortens, die Sporthalle an der Beethovenstraße. Dort empfangen die Friesländerinnen heute um 16 Uhr den Tabellenletzten der Liga, den Oldenburger TB. In zwei Heimspielen holten die HG-Damen bislang zwar erst einen Punkt, die Chancen auf zwei Zähler stehen heute aber gar nicht schlecht. „Unsere Kranken sind wieder dabei“, berichtet Graalfs. Nachdem die HG am vergangenen Wochenende mit einer Rumpftruppe beim Elsflether TB antreten musste, kehren Kim Pannen und Nina Wasilewski definitiv aufs Spielfeld zurück. Ob Jenny Madena dabei sein wird, ist noch nicht entschieden, nur Mareike Müller wird wegen ihrer Rückenverletzung auf jeden Fall noch einmal ausfallen. Mit dem wiedererstarkten Kader wollen die Gastgeberinnen nun die sehr gute Leistung vom 30:30 in Elsfleth aufgreifen und in den ersten doppelten Punktgewinn ummünzen. „Ein Erfolg wäre ja auch gut für die Psyche“, stellt Graalfs fest. Sie findet nach wie vor eine Menge Lob für das Spiel ihrer Mädels am vergangenen Wochenende. „Das haben einfach alle richtig gut gemacht“, sagt sie. Auf diese Leistung lasse sich aufbauen. Auch das Training unter der Woche sei gut gewesen, sodass die Mannschaft mit einer durchweg positiven Einstellung in die Partie gehen kann. Allerdings warnt die Betreuerin davor, den mit 1:11Punkten am Tabellenende stehenden OTB zu unterschätzen. „Dass er unten steht, sagt nicht viel aus. Da stehen wir selber auch“, gibt Graalfs zu bedenken. Hinzu komme, dass die Oldenburger Mannschaft aus vielen Studentinnen bestehe und man von daher nie sagen könne, wer zum Anpfiff da ist und wer nicht. Fakt sei nur, dass der OTB ein schnelles Spiel bevorzugt. „Da müssen wir dann eben auf unsere eigenen Stärken bauen“, lautet die logische Folgerung der Betreuerin. Durch die Rückkehr von Kim Pannen kann wieder ein Wechsel mit Katinka Berger stattfinden, und auch Kathrin Busalski könnte wieder die Handballschuhe schnüren. „Im Moment ist sie als Spielerin zu wertvoll für uns, als dass wir auf sie verzichten könnten“, gibt Graalfs zu. Wenn das Knie hält und Petra Brunet sich bereit erklärt, noch einmal auf der Bank Platz zu nehmen, steht einem Einsatz nichts im Wege.