Mit schlechten Vorzeichen nach Aurich

Dem Wunsch einer Spieleverlegung kam der OHV nicht nach. HG-Trainer geben sich kämpferisch. VON JENS SCHIPPER JEVER – Zwei Begegnungen haben die personell arg gebeutelten Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens noch zu absolvieren. Und heute Abend ab 18 Uhr in der Sporthalle Am Ellernfeld stehen die Vorzeichen gegen den OHV Aurich II mal wieder alles andere als gut. Denn das Trainerduo der HG um Reiner Schumacher und Axel Wolf wird gegen den Tabellenzehnten lediglich mit einem kleinen Kader antreten. „Wir hätten das Spiel gern verlegt“, erklärt Wolf. Zu groß seien momentan die Verletzungssorgen. Doch der Gegner stimmte einer Spielverlegung nicht zu. „Das ist für uns natürlich sehr ärgerlich, aber ihr gutes Recht“, sagte der Co-Trainer, der nur wenig Verständnis für das Verhalten der Auricher hatte. „Das Spiel hätte man ohne Probleme in der Woche verlegen können“, erklärt er verärgert. Gespielt wird nun aber trotzdem heute. Dabei muss die HG Jever/Schortens neben Henning Cassens auch auf Sebastian Keib, Eike Schanko und Marvin Oschmann verletzungsbedingt verzichten. Hinter dem Einsatz von Jan Bergmann steht zudem ein großes Fragezeichen. „Trotz der schlechten Vorzeichen fahren wir nicht dort hin, um zu verlieren“, gibt sich Wolf kämpferisch. Anleihen aus der zweiten Mannschaft sind nicht möglich, da die Truppe zeitgleich in Marienhafe spielt und ebenfalls nur dünn besetzt ist. Die jungen Spieler wie Thore Jacobs oder Sven Wolf stehen nun in der Verantwortung, betont Wolf. Aber auch die Spieler, die bisher nur wenige Einsatzzeiten bekommen haben, müssen sich in Aurich zeigen. Für einen möglichen Ausfall des Abwehrchefs Jan Bergmann steht Dominic Schwarzenberger bereit. „Er hat das in der vergangenen Woche schon super gemacht“, erhielt der Rückraumspieler ein Sonderlob von seinem Co- Trainer. Bedingt durch die dünne Personaldecke wird die HG in Aurich nicht 60 Minuten hohes Tempo gehen können. „Kräfte einteilen und effektiv nach vorne spielen“, lautet deshalb das Motto.

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