Mit Tempo zu zwei Punkten in Georgsmarienhütte

JEVER/GEORGSMARIENHÜTTE/JOS – Die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens sind heute um 18 Uhr beim TV Georgsmarienhütte gefordert. Die Gastgeber stehen zwar auf dem drittletzten Platz der Tabelle, auf die leichte Schulter nehmen, sollte die HG die Aufgabe aber nicht. „Wir dürfen die nicht unterschätzen“, mahnt HGCo-Trainer Axel Wolf. Denn mit dem 25:24-Sieg über Spitzenreiter Wilhelmshavener HV II hat der TVG bewiesen, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Wie es zu diesem Erfolg gekommen ist, vermochte Wolf nicht zu sagen. „Vielleicht haben die den einen oder anderen Spieler reaktiviert“,mutmaßt er. Denn der Mannschaft, die in Jever mit 22:30 verloren hat, traut er so einen Sieg eigentlich nicht zu. „Das ist eine normale, durchschnittliche Mannschaft, bei der kein Torschütze besonders herausragt“, erinnert er sich an die Partie aus dem Dezember. Entsprechend werden die Friesländer auch heute auf eine klassische 6:0-Deckung setzen. Im Angriff sollen sich die Handballer aus Jever und Schortens über Tempo den nötigen Vorteil verschaffen.„Damit sind die im Hinspiel schon nicht gut klar gekommen“, macht Wolf deutlich. Personell muss die HG auf einigen Positionen umbauen. Neben dem langzeitverletzten Jan Bergmann und dem gesperrten Torben Schoster fallen auch zwei weitere Akteure aus, die eigentlich die Linksaußen-Position besetzen sollten. „Da müssen wir etwas zaubern“, sagt Wolf, der aber schon einen Plan in der Hinterhand hat. Auch zwischen den Pfosten wird es eine Umstellung geben. Torsten Janßen steht der HG heute nicht zur Verfügung. Für ihn wird Holger Eilts mitfahren. Der Torwart der zweiten Mannschaft hatte sich kurzfristig bereit erklärt, die Lücke im Kader zu schließen. Auch wenn die personellen Voraussetzungen nicht die besten sind, ist das Ziel klar gesteckt. Wie schon im Hinspiel sollen die Punkte auf das Konto der Friesländer gehen. Das sei mit Blick auf die Partie am kommenden Wochenende besonders wichtig, erläuterte Wolf. Dann empfängt die HG den OHV Aurich II. Nachdem die erste Mannschaft der Auricher den Klassenerhalt in der dritten Liga sicher hat, rechnet Wolf damit, dass zumindest die jungen Spieler in der Zweiten aushelfen werden.

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