Nach 35 Minuten geht der Reserve die Luft aus

DELMENHORST/SV – Auswärtsspiele sind derzeit Gift für die Reservemannschaft der HG Jever/Schortens, vor allem, wenn sie sonntags um 17 Uhr angesetzt sind. So auch gestern bei der HSG Delmenhorst II. Spielertrainer Markus Dröge konnte nur einen kleinen Kader für die Fahrt nach Delmenhorst begeistern.

Das Team hielt bis zur 35. Minute gut mit, brach dann aber konditionell ein. Als dann auch noch Markus Dröge verletzt ausschied (50.), war die Partie entschieden. Die Delmenhorster setzten sich mit 31:24 Toren durch. Der kleine Kader begann in Delmenhorst recht couragiert und erfolgreich. „Wir lagen mehrfach mit drei Toren in Führung“, berichtete HGBetreuer Jens Hoffrogge. Zur Pause führten die Gäste noch mit 16:15 Toren. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Hausherren mit ihrem sehr großen Kader besser auf die Spielweise der Friesländer eingestellt. „Delmenhorst hat immer wieder frische Spieler gebracht, während wir bei acht Feldspielern kaum auswechseln konnten“, ging Hoffrogge auf die Wende in dieser Begegnung ein.

Nach 35 Minuten übernahmen die Gastgeber das Kommando. „Wir haben in der nächsten Viertelstunde nur noch ein Tor erzielt. Erst danach kämpften wir uns noch einmal auf 24:27 heran. Zu mehr reichten die Kräfte dann nicht, weil sich auch noch Markus Dröge als Antreiber verletzte“, fasste Hoffrogge den Spielverlauf gegen Ende der Partie zusammen. Die HSG-Reserve erzielte noch vier Tore.

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