Nach der Pause kann die MSG nicht mehr zulegen
Eintracht Wangerland setzt sich im Regionspokal der Männer gegen die HSG Leer mit 17:13 durch.
FRIESLAND/SV – Jubel bei den Handballern von Eintracht Wangerland nach dem Abpfiff des Pokalspiels gegen den klassenhöheren Regionsligisten HSG Leer durch Schiedsrichter Karl-August Vater: Sie hatten mit 17:13 Toren das Achtelfinale erreicht. Dann kann erneut in Hohenkirchen gespielt werden. Erwartet wird Ende Oktober die HSG Emden II.
Regionsoberliga Männer
Zum Spitzenspiel beim neuen Tabellenführer HSG Emden I konnte die SG Moorsum I nur sieben Feldspieler aufbieten. Nico Doerlitz wurde aufgrund einer Verletzung nur bei einem Strafwurf eingesetzt. „Leider haben wir die ersten zehn Minuten verschlafen. Wir gerieten dadurch schnell mit 2:10 Toren in Rückstand“, erläuterte SG-Coach Jens Hoffrogge. Erst nach einer Auszeit schafften es die Moorsumer über den Kampf, ein Debakel zu verhindern. 13:19 lautete der Pausenrückstand. Erst gegen Ende der Partie, als die Kräfte bei den Moorsumern merklich nachließen, setzten sich die Spieler vom Dollart auf 35:22 ab. Für die SG Moorsum spielten: Schönheim (12 Paraden), Müller (6) im Tor, Janiek (6), Zwafelink (2), Cordes (3), Kirchhoff (3), Mydla (1), Kaiser (7) und Doerlitz.
Regionspokal Männer
Eintracht Wangerland schaltete den Regionsligisten HSG Leer im Erstrundenspiel durch einen 17:13-Sieg aus. Die Gastgeber konnten sich auf Torwart Mario Peters in vielen brenzlichen Situationen verlassen. In der 55. Minute führten die Gastgeber mit 14:13. Thomas Cassens erhöhte in der Schlussphase durch einen „Dreierpack“ auf 17:13. Dies war zugleich der Endstand. Nun trifft die Eintracht auf die HSG Emden II (ebenfalls Regionsliga). Die Eintracht- Torschützen: Cassens (7), Krause, Geise (je 3), Bruhnken, Lüken, Reuß und Tjarks (je 1).
Regionsklasse Ost Männer
Die SG Moorsum II machte sowohl im Heimspiel gegen die HSG Friedeburg/Burhafe II (22:30) als auch bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor II (21:28) in den zweiten Halbzeiten die aufgelaufenen Rückstand nicht mehr wett. Durch diese beiden Niederlagen belegen die Moorsumer weiterhin den letzten Tabellenplatz. Die HG Jever/Schortens III verlor das Vereinsduell gegen die Vierte mit 21:24 Toren. Während die Dritte auf dem vorletzten Tabellenplatz zu finden ist, belegt die Vierte Rang eins, obwohl es am Sonntag gegen die HSG Wilhelmshaven V/VI mit 21:29 Toren die erste Saisonniederlage gab.
Regionsoberliga Frauen
Der Tabellenzweite der Regionsoberliga, die HG Jever/Schortens, musste an diesem Wochenende zur denkbar ungünstigen Spielzeit am Sonntag um 10 Uhr in Wilhelmshaven gegen den Wilhelmshavener HV II antreten. Dennoch kam die HG gut ins Spiel. Über schnelle Angriffe und konsequente Abschlüsse zogen die Gäste schnell davon und führten bereits nach zehn Minuten mit 5:0. Danach jedoch verlor die Mannschaft den Faden. Technische Fehler und diverse Fehlwürfe seitens der HG brachten die Wilhelmshavener wieder ins Spiel. Diese holten Tor um Tor auf, sodass beim Stande von 10:6 für die HG die Seiten gewechselt wurden. Die Halbzeitpause brachte den Gästen aus Jever jedoch nicht die gewünschte Sicherheit zurück. Weder die erste noch die zweite Welle funktionierten und auch im Spielaufbau führten viele technische Fehler zu Ballverlusten. Hinzu kam eine Reihe an Fehlwürfen. Dennoch konnte die HG das Spiel am Ende sicher für sich entscheiden und gewann deutlich mit 18:12 Toren. „Zufrieden sein können wir mit diesem Ergebnis angesichts der vielen Fehler, die wir gemacht haben, nicht“, lautete das Fazit von Trainer Andreas Meinke. Für die HG spielten: Gerdes und Lacinski (im Tor), Henning (3), Kolbusch (2), Brünen (1), Wasilewski, Bretschneider (4), Beewen, Bauer, Meyerhöfer (1), Wolf (5), Schouten (1), Rickels, Theis (1).
Regionsliga Ost Frauen
Die MSG Moorsum/Wangerland konnte den Lauf der Spielerinnen des TuS Norderney II in der Sporthalle Sillenstede in der zweiten Halbzeit nicht mehr stoppen. So wurde aus dem 10:10 zur Pause doch noch eine deutliche 17:23-Niederlage.
In der Begegnung zwischen der HG Jever/Schortens II und dem Wilhelmshavener HV III ragten die Torhüterinnen auf beiden Seiten heraus. Sylvia Busalski-Scheeper wehrte mehrere Tempogegenstöße der Jadestädterinnen ab. „Wir haben es der Torhüterin von Wilhelmshaven auch teilweise durch unpräzise Würfe leicht gemacht“, umschrieb HGTrainerin Elke Neupert das wieder aufgetretene Angriffsproblem. Dadurch gingen die Gäste kurz vor dem Spielende mit 8:7 in Führung. „Glücklicherweise konnten wir noch den Ausgleich erzielen“, freute sich die HG-Trainerin dann über das 8:8-Unentschieden. Es spielten: Busalski-Scheeper im Tor, Neumann-Heiser (1), Vogel-Noormann (4), Zomerland (1), Lange (1), Jacobs, Göbel (1), Janssen, Beenken, Bauer, König, Seidler, Doden.