Pflichtaufgabe souverän gelöst

Gästetrainer ist froh, nur mit 18 Toren in der Sporthalle an der Jahnstraße verloren zu haben.

JEVER. (sv) Die HG Jever/Schortens II hat die Pflichtaufgabe gegen das Schlusslicht HSG Blexen/Nordenham mit 36:18 Toren erwartungsgemäß gelöst. Sören Krebst erzielte dabei in der 19. Spielminute das 250. Saisontor in der Handball-Landesklasse. Da nur sieben Feldspieler zur Verfügung standen, ergänzten A-Jugend-Trainer Sebastian Pudelko und der A-Jugendliche Nicolas Beck nach der Rückkehr aus Oldenburg die Sieben von Trainer Christian Schmalz..

Das Ergebnis für die HSG blieb im Rahmen, nachdem sie beim Tabellenzweiten MTV Aurich vor einigen Wochen noch mit einer Tordifferenz von 28 Treffern unterlegen war. In Jever blieb es am Ende bei 18. „Wir sind froh, dass wir gegen einen solchen Kader antreten durften“, gewannen die Gäste der Niederlage eine gute Seite ab. Bis zur Pause lagen sie angesichts der vielen Paraden von HG-Keeper Thomas Hilbinger und der von ihm eingeleiteten Tempogegenstöße bereits mit zehn Toren (18:8) zurück. Im ersten Spielabschnitt erzielte Kai Behrend sieben seiner insgesamt zwölf Tore. Nach dem 12:4 durch Christoph Langen warteten nicht nur die Zuschauer auf den Schützen des 13. HG-Treffers an diesem Tag. Es war der 250. Saisontreffer. Sören Krebst heimste den Beifall ein. Bis zur Pause setzten sich die HG-Akteure auf 18:8 ab.

Nach Wiederbeginn übernahmen die Hausherren sofort wieder die Regie auf dem Feld. Kai Behrend, Nicolas Beck und Hero Dirks erhöhten auf 21:8. Danach hatte Gästespieler Tomke Arens seinen großen Auftritt: Er erzielte drei Tore in Folge. In der Schlussphase ließen dann doch die Kräfte beim neunköpfigen HSG-Kader nach. Hero Dirks, Christoph Langen und Lennart Berger nutzten ihre Freiräume in den letzten zwei Spielminuten noch zu drei Toren, sodass die Schmalz-Schützlinge im nächsten Spiel beim VfL Oldenburg bereits mit dem zweiten Tor eine weitere magische Tormarke (275) erreichen. „Trotz der personellen Umstrukturierungen war bei uns kein Sand im Getriebe“ freute sich HG-Trainer Christian Schmalz über die reibungslose Integration der Spieler Matthias Lohß, Bastian Helmers und Berger.

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