Pokalschreck von Marienhafe entzaubert
FRIESLAND. (sv) Der Pokalschreck der vergangenen Handballsaison, die HG Jever/Schortens II, ist im aktuellen Verbandspokalwettbewerb bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Verbandsligist TuRa Marienhafe gewann das entscheidende Spiel mit 18:13 Toren. Drittliga-Absteiger SG VTB/Altjührden schrammte nur knapp an einer Pleite vorbei: Dank des 16:15-Erfolges gegen den MTV Aurich wurde die zweite Runde erreicht.
Wie erwartet, erwies sich Verbandsligist TuRa Marienhafe als Favorit bei dem in Wiefelstede ausgetragenen Turnier. Bereits in der ersten Partie gegen die HG Jever/Schortens II (Landesklasse), legten die Ostfriesen den Grundstein für den Pokalsieg. Die Schmalz-Schützlinge wurden mit 18:13 Toren bezwungen. Jan-Philip Willgerodt und Sören Krebst verkürzten nach Wiederbeginn auf 7:9. Danach erzielte TuRa vier Treffer in Folge. Diesen Rückstand machten die Friesländer in der verkürzten Spielzeit nicht mehr wett. Gegen den Gastgeber SV Eintracht Wiefelstede (18:9) und die HSG Wilhelmshaven I (15:11) lief es besser. Da sich Marienhafe aber keinen Ausrutscher mehr erlaubte, fiel der Turniersieg an TuRa. Die HG Jever/Schortens II spielte mit Hilbinger und Venus im Tor, Behrend (6 Tore), Dirks (3), Langen (10), Willgerodt (10/4 Siebenmeter), Krebst (3/1), Dröge (3), Müller (3), Kirschke (5), Schoster (3).
Das Turnier in der Sporthalle Feldbreite in Rastede hatte im Spiel der Landesklassenmannschaft des MTV Aurich gegen den Drittliga-Absteiger SG VTB/Altjührden seinen Höhepunkt. Durch Treffer von Neuzugang Patryk Abram (2), Oliver Staszewski (2) und Spielertrainer Ivo Warnecke (1) gelang den Varelern doch noch die Wende zum 16:15-Sieg, der zum Einzug in die zweite Runde führte.