Punktspiele avancieren zur klaren Angelegenheit

FRIESLAND/SV – Zwei Spiele, zwei Siege – die Frauen-Handballmannschaften der HG Jever/ Schortens durften sich am Wochenende über eine reichliche Punkteausbeute freuen. Sowohl der Spitzenreiter der Regionsoberliga als auch die zweite HG-Mannschaft in der Regionsliga hatte mit ihren jeweiligen Gegnern nicht allzu viel Mühe. Die Erste gewann 23:14, die Zweite mit 23:15. Regionsoberliga Frauen
Der Tabellensechste SC Ihrhove II stellte dem Tabellenführer HG Jever/Schortens ebenfalls kein Bein. Die Schützlinge von Trainer Andreas Meinke siegten mit 23:14 Toren. Zur Pause führte der Tabellenführer bereits mit 10:6. Die recht torarme erste Halbzeit war auch darauf zurückzuführen, dass die Gäste nur sporadisch ihr Können zeigten. Ihrhoves Reservemannschaft glich dadurch zum 2:2 aus. Die Friesländerinnen setzten sich auf 5:2, 6:4 und 8:4 ab. Da mehrere HG-Angriffe zu überhastet abgeschlossen wurden, technische Fehler auftraten oder die Schiedsrichterinnen nicht gegen die übertriebene Abwehrhärte der Gastgeberinnen einschritten, lautete das Halbzeitergebnis 10:6. Nach der Pause wirkten die HG-Spielerinnen (auch dank der Paraden von Torfrau Kristina Otten) in der Abwehr sicherer. Gegnerische Angriffe wurden abgefangen und in einige einfache Tore umgewandelt. Im Angriff setzten Nina Wasilewski und Melanie Meyerhöfer positive Akzente. Dank der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gelang der 23:14-Sieg. Die Begleiterscheinungen in Ihrhove waren wiederum nicht sportlich fair. Beim Sieger spielten Otten im Tor, Kolbusch (4 Tore), Beewen (1), Wasilewski (1), Bretschneider (3), Brünen (1), Voigt, Meyerhöfer (2), Wolf (3), Theis, Bauer, Beenken (3), Bährens (5). Regionsliga Ost Frauen
Elke Neupert, Trainerin der HG Jever/ S chortens II, freute sich über die breite Streuung der Torschützinnen beim 23:15- Sieg gegen den MTV Wittmund. „Alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen“, berichtete sie. In der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeberinnen durch Balleroberungen in der Abwehr und schnelles Angriffsspiel zunächst auf 8:4 ab. Dann schlichen sich zu viele Abspielfehler ein, sodass die Wittmunderinnen bis zur Halbzeit auf 8:11 verkürzten.
Auch nach Wiederbeginn ließen sich die Gäste nicht abschütteln (9:12). Erst als die HG-Abwehr kompakt auftrat (Torhüterin Otto meisterte zudem einige MTV-Würfe) gelangen sechs Tore in Folge. Nach dem 20:10-Zwischenstand ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen nach. Dadurch gelangen den Wittmunderinnen in der Schlussphase noch fünf Tore. Der HG-Sieg war aber nicht mehr gefährdet. Beim Sieger spielten Busalski-Scheeper und Otto im Tor, Jacobs (3 Tore), Doden (2), Göbel (4), Zomerland (3), König (1), Janssen (2), Neumann-Heiser (5), Vogel- Noormann (2) und Herrmann (1).

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