Tragende Rolle für Diefenbach
Kopfzerbrechen bereitet die Ansetzung der Unparteiischen. Zum fu?nften Mal pfeift das gleiche Schiedsrichter-Gespann eine Spiel der HG.
VON THOMAS BREVES
JEVER/SCHORTENS – Es waren die letzten Spielsekunden in Goldenstedt, als die Landesliga-Handballerinnen der HG Jever/Schortens doch noch zwei Punkte liegenließen. Befeuert durch manch zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichtergespanns holte der TuS Frisia zum Gegenschlag aus und sicherte sich im Endspurt einen knappen 28:27-Sieg. Das soll sich heute in der Sporthalle an der Jahnstraße a?ndern. Um 17 Uhr treten die Spielerinnen des Trainergespanns Kathrin Busalski und Petra Brunet an, um sich zu revanchieren. Eines jedoch bleibt auch diesmal gleich. Erneut wird das Schiedsrichtergespann Geisler/Grimm die Partie leiten. Als „etwas unglu?cklich“ bezeichnet Birgit Graalfs, Betreuerin der HG-Damen deshalb auch diese Konstellation. Schon zum fu?nften Mal in der laufenden Saison treten die beiden Schiedsrichter bei Begegnungen der HG auf den Plan. „Diese Ansetzungen sind unabha?ngig vom Gespann nicht sinnvoll“, erkla?rt Graalfs. A?ndern kann sie indes nur wenig. Stattdessen muss sich das Team eher auf sich selbst besinnen und das hat in den vergangenen Spielen ganz gut funktioniert.
Die Anzahl der technischen Fehler im Angriff wurde weiter verringert, die Abwehr hat sich stabilisiert. Da kommt eine Mannschaft, wie der Tabellendritte gerade recht. „Gegen Goldenstedt haben wir eines unserer besten Spiele gezeigt“, sagt Graalfs ru?ckblickend. Frisia verfu?gt u?ber eine starke Spielerin auf der Ru?ckraum-
Links-Position und eine treffsichere Kreisla?uferin. Entsprechend richten die Trainer ihr Augenmerk auf diese Achse. Hier wird erneut Imke Diefenbach eine tragende Rolle zukommen. „Sie hat in der Vergangenheit stark gespielt“, weiß auch Graalfs um Diefenbachs Leistungen auf der vorgezogenen Position. Hier gilt es das schnelle Aufbauspiel der jungen Ga?stemannschaft zu unterbinden.
Verzichten muss die HG gegen Goldenstedt auf Malinka Muschick. Sie reist aus beruflichen Gru?nden nicht an. Auch der Einsatz von Corinna Mu?ller (Erka?ltung) und Swantje Kolbusch (Oberschenkelzerrung) ist noch nicht sicher. Die langzeitverletzte Nina Wasilewski hat hingegen signalisiert, dass sie in den kommenden Tagen wieder in das Mannschaftstraining einsteigen wird.