Trainer fordert „knallharte Deckung“

Spielmacher Sören Krebst fällt aus. Aggressivität aus dem Habenhausenspiel ist gefragt. VON KATHRIN KRAFT

JEVER/SCHORTENS – Zum letzten Spiel des Jahres in der Handball-Verbandsliga Nordsee reist die HG Jever/Schortens an diesem Sonnabend zum SV Beckdorf II. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr. Die Spieler von Trainer Jaroslaw Frackowiak wollen das Handballjahr 2014 gerne mit einem weiteren Erfolgserlebnis beenden, nachdem die bisherige Saison eher durchwachsen verlief. Nach einem Zwischentief fing sich die Mannschaft aber zuletzt wieder und feiert in eigener Halle am vergangenen Wochenende einen verdienten 27:19-Erfolg gegen den ATSV Habenhausen II. „Die Jungs haben gut gespielt“, sagte Frackowiak im Anschluss der Partie , und fordert gleiches für dieses Wochenende.

Besonders die Aggressivität in der Deckung fordert der Coach auch für das heutige Spiel. Mit Sören Krebst fehlt aus privaten Gründen der Spielmacher im Angriff. „Das wird schwer genug“, sagt Frackowiak und nimmt seine Abwehr umso mehr in die Pflicht. „Wenn wir hinten gut zupacken können wir vielleicht einige Tempogegenstöße laufen – das ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt er.

Der SV Beckdorf ist als Aufsteiger neu in der Verbandsliga, macht aber bislang einen ordentlichen Eindruck. Die Mannschaft ist punktgleich mit der HG, hat ein etwas besseres Torverhältnis und ist, ebenfalls wie die Gäste, eine heimstarke Mannschaft. Lediglich einen einzigen Punkt holten die Beckdorfer auf fremden Parkett, acht waren es hingegen in eigener Halle. Hier ist der Gastgeber also im Vorteil.

Abgesehen vom fehlenden Sören Krebst fahren Sebastian Pudelko und Sebastian Keib wenn überhaupt nur angeschlagen mit nach Beckdorf – zwei weitere Rückraumspieler drohen damit auszufallen. „Da ist Arbeit hinten gefragt“, rückt Jaroslaw Frackowiak einmal mehr die Defensive in den Blickpunkt. Deren Auftreten im Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen II hat dem Trainer schon gut gefallen, was es allerdings abzustellen gilt, sind die vielen unnötigen Zeitstrafen. „Es ist okay, wenn mal jemand wegen harten Spiels zwei Minuten bekommt, aber nicht wegen Meckerns. Das habe ich den Jungs gesagt.“ Was der Coach also fordert ist eine faire, aber „knallharte Deckung“.

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