Verletzungspech bei Reserve

FRIESLAND/SV – Vier Absagen vor Spielbeginn, zudem der verletzungsbedingte Ausfall von Stefan Klarmann: Der Handball-Weser-Ems-Ligist HG Jever/Schortens II kommt nicht zur Ruhe und somit auch nicht zu den durchaus möglichen Erfolgen. Die 25:27-Niederlage bei der SV Eintracht Wiefelstede war trotz des Einsatzes der Rumpftruppe nicht abzuwenden. HG-Trainer Jens Hoffrogge war am Sonnabend wiederum gezwungen, seine Mannschaft umzubauen. Vier Stammspieler fielen aus. Im Laufe der Partie (36. Minute) musste dann noch Stefan Klarmann mit einer Kopfverletzung passen. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Coach Hoffrogge standen dadurch noch acht Feldspieler zur Verfügung, die erst nach der 45. Minute wieder zu ihrem Spiel fanden. Bis dahin hatten sich die Ammerländer von 13:14 (die Pausenführung der Friesländer war verdient) auf 21:14 abgesetzt. Nach einer Auszeit kämpften sich die verbliebenen Reservespieler auch dank der Paraden von Torsteher Manuel Nilges bis zur 56. Minute auf ein Tor heran. „Der Ausgleich wollte einfach nicht fallen“, umschrieb Hoffrogge die umkämpfteste Phase. Dabei unterliefen den Gästen auch technische Fehler, die die laufstarken Gastgeber zum 27:25-Endstand nutzten. Durch die erneute Niederlage wird die Situation für die Friesländer als Tabellenvorletzte brenzlich, da das Schlusslicht TuS Holthusen einen Punkt gegen die HSG Blexen-Nordenham holte. SVE Wiefelstede - HG Jever/Schortens II 27:25 (13:14) HG Jever/Schortens: Nilges (19 Paraden), Kluge (n.e.) im Tor, Hardt, Brosda (1 Tor), Kaiser (7), Schönbohm (3), Langen (4), Klarmann, Cordes (3) und Ruchay (5), Mischke (2), Rekitt.

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