Zu hohe Fehlerquote verhindert Punktgewinn

JEVER/JOS – Anspruch und Wirklichkeit lagen bei den Landesliga-Handballerinnen der HG Jever/Schortens wieder weit auseinander. „Wir haben da noch eine Rechnung offen“, sagte HG-Trainer Markus Dröge vor der Partie gegen den FC Schüttorf. Am Ende waren es jedoch die Gäste, die den Sieg bejubeln durften. 23:25 hatten die Friesländerinnen verloren und an dieser Pleite komplett selbst Schuld. Schon in den ersten Minuten leisteten sich die Handballerinnen aus Jever und Schortens zu viele Fehler. Der erste Treffer gelang ihnen nach fünfeinhalb Minuten zum 1:2. Kurz darauf glichen sie aus, doch Schüttorf setzte sich immer wieder ab. Die erste Führung gelang der HG in der 24. Minute, als Kathrin Busalski per Siebenmeter zum 11:10 traf. Beim Stand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeberinnen vier Chancen, sich auf 16:14 abzusetzen. Doch ein Siebenmeter und zwei Tempogegenstöße wurden vergeben. Zuletzt scheiterte Kira Schoster am Pfosten. Schüttorf hatte es zwar auch nicht eilig, Treffer zu erzielen, aber immerhin trafen die Gäste gelegentlich. Das erste HG-Tor im zweiten Durchgang markierte Jennifer Madena nach knapp elf Minuten zum 16:18. Schüttorf setzte sich immer wieder auf bis zu vier Treffer ab, doch entschieden war noch nichts. Auch nicht zweieinhalb Minuten vor Schluss, als die HG die Chance hatte, auf 24:25 zu verkürzen. Ein Stürmerfoul machte dann die letzten Hoffnungen zunichte. „Das waren insgesamt viel zu viele Fehler. Wir hatten eine Trefferquote von nicht einmal 50 Prozent“, sagte Dröge enttäuscht. Einige Spielerinnen hätten gar nicht stattgefunden. So war es am Ende ein verdienter Sieg der Gäste, die insgesamt konsequenter agierten.

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