Zurücklehnen ist noch nicht drin

JEVER/SCHORTENS/SV – Ein kleiner Zwischenspurt hat den Landesliga-Handballern der HG Jever/Schortens II eine leichte Entspannung im Kampf gegen den Abstieg gebracht. Noch ist das Thema nicht erledigt, denn den Schumacher-Schu?tzlingen fehlen noch einige Pluspunkte. Sonnabend treten die Friesla?nder um 17 Uhr bei TuRa Marienhafe an.
Acht Auswa?rtspartien bestritten die HG-Reservisten, acht Niederlagen sind die Bilanz. „Um den Klassenerhalt zu realisieren, mu?ssen wir unbedingt in fremden Hallen Punkte gewinnen“, fordert HG-Trainer Reiner Schumacher. „Wir haben zwar noch einige Heimspiele gegen unsere Tabellennachbarn in
den na?chsten Wochen zu bestreiten, doch darauf wollen wir uns nicht ausschließlich stu?tzen“, geht der HG-Coach auf die bisherigen Heimerfolge ein. „Alle neun Pluspunkte haben wir in eigener Halle geholt“, rundete Schumacher seine Betrachtung ab.
„Sicherlich wirkt sich der Heimvorteil bei uns aus“, erkla?rte der HG-Trainer. „Dies liegt aber nicht nur an der Zuschauerunterstu?tzung, sondern auch am zur Verfu?gung stehenden Kader. Auswa?rts stehen mir nicht immer alle Akteure zur Verfu?gung“, sagt Schumacher. Dadurch kommt es immer wieder zu Bru?chen im Spielaufbau und im Abwehrverhalten. „Wichtig fu?r die Mannschaft war nach den letzten beiden Heimerfolgen die Erkenntnis, dass sie eigentlich jeden Gegner in der Landesliga bezwingen kann“, betont Schumacher weiter. „Im Training war zuletzt eine positive Aufbruchstimmung festzustellen. Ich hoffe, dass sich diese auch am Sonnabend in Marienhafe wieder einstellt“, blickt er auf die schwere Auswa?rtsaufgabe. Die Ostfriesen sind derzeit vom angestrebten Rang in der Spitzengruppe ein gutes Stu?ck entfernt. Sie belegen nur den sechsten Tabellenplatz. Der Ru?ckstand auf die beiden fu?hrenden Mannschaften aus Osnabru?ck und Delmenhorst betra?gt sechs Punkte. „Einen weiteren Punktverlust kann sich TuRa nicht erlauben“, warnt Schumacher.

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